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Arbeitskreis Migration und Selbsthilfe

 

 

Der Arbeitskreis der Berliner Selbsthilfekontaktstellen

 

Selbsthilfe und Migration

Integration als Schwerpunkt

der Kontaktstellenarbeit

 

besteht seit Oktober 2005. 

Folgende Punkte wurden besprochen und vereinbart. Sie bei den Kontaktstellentreffen vertieft.

Protokolle gibt es hier.

 

 

1   Alle Kontaktstellen werden gebeten, in ihrem Umfeld zu schauen, welche Initiativen und Vereine von und für Migranten bestehen, welchen Arbeitsschwerpunkt diese haben und welche Kontakte zu Ihnen bestehen

 

2   Die Kontaktstellen werden gebeten, zusammenzutragen, wo es Schnittstellen zur eigenen Arbeit gibt und mit wem unter dem Gesichtspunkt der Förderung der Selbsthilfe Kooperationen bestehen oder möglich sind. dabei geht es besonders darum, in Erfahrung zu bringen, welchen Unterstützungsbedarf - den die Kontaktstellen decken können -

haben die Migranteninitiativen im Bezirk.

Die Aufmerksamkeit soll dabei auch darauf gelegt werden, welche Initiativen in ihrer Arbeit einen konkreten gesundheitlichen Bezug haben (hier könnte nämlich Unterstützung bei der Förderung durch die Krankenkassen angeboten werden.

 

3   Jede Kontaktstelle richtet auf der eigenen Internetseite eine Seite zum Thema Selbsthilfe und Migration ein, auf der die ausländischen Initiativen oder Kontakte zu ausländischen initiativen dargestellt werden.

Wenn möglich wird auf jeder Homepage einer Kontaktstelle ein Grundinformation zu Selbsthilfe und zur eigenen Arbeit in mindestens zwei Sprachen angeboten Der Arbeitskreis organisiert dazu die Kontakte zu Dolmetschern oder

Übersetzern

 

4   Alle Kontaktstellen klären, welche Ländergruppe in ihrem Bezirk besonders vertreten ist und benennt dann für bestimmte Regionen oder Länder Ansprechpartner bei den Kontaktstellen Bisher schon definiert sind:

SEKIS   Brigitte Meier-Obi    Afrika

Friedrichshain-Kreuzberg    Konatantin Ingenkamp   Polen (evt. Vietman)

Mitte/Wedding   Birgit Sowade      Türkei

Reinickendorf      Russland

 

5   SEKIS  und die Kontaktstellen organisieren einen Workshop zum Thema

    Selbsthilfe und Migration, bei dem die unterschiedlichen

Herangehensweisen an das Thema Selbsthilfe aus der Sicht verschiedener Kulturen erörtert werden soll

 

6   Die Kontaktstellen (oder ausgewählte Kontaktstellen im Arbeitskreis) bieten eine Informationsreihe zum Thema "Was ist Selbsthilfe - was bietet Selbsthilfeunterstützung" für Migrationsgruppen an

 

7   Die Arbeitgruppe (insbesondere SEKIS) klärt, welche Angebote die großen Selbsthilfeorganisationen z.B. im Bereich chronischer Erkrankungen für Migranten anbieten, wie ihre Arbeit für Migranten geöffnet werden kann und wie eine Zusammenarbeit verbessert werden kann. Begonnen werden soll mit Gesprächen zu dem Themenfeldern: Diabetes, Rheuma, Schlaganfall, Sucht und kulturspezifische Altenarbeit.

 

8   Da die Landesgesundheitskonferenz einen Schwerpunkt bei den Gesundheitszielen im Themenfeld

gesundheitliche Prävention bei benachteiligten Kindern und jugendlichen festgelegt hat (für die dann auch Programme und Angebote entwickelt werden sollen), könnten die Kontaktstellen zu klären versuchen, welche Initiativen sich z.B. um Unterstützung in diesem Themenbereich kümmern und wer z.B. Angebote zur Förderung der Sprachentwicklung macht (auch ein Schwerpunkt, der in der Landesgesundheitskonferenz festgelegt wurde).Hier können dann evt. Projekte gefördert werden.

 

Das sieht nach viel aus. Es müssen aber nicht alle Punkte auf einmal erledigt werden.

Schön wäre es, wenn sich unter den Kolleginnen und Kollegen eine arbeitsteilige Zuständigkeitsregelung für diesen bereich herausbilden könnte.

 

Für heute viele Grüße

Karin Stötzner

Bitte beachten Sie

die Veranstaltungshinweise

 

 

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