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Protokoll AK Migration und Selbsthilfe

  vom 7.9.06

 

Anwesende: Angelika Vahnenbruck (Mitte), Brigitte Meier – Obi (SEKIS), Susanne Pistor (Reinickendorf)

entschuldigt: Konstantin Ingenkamp (Kreuzberg-Friedrichshain), Ricarda Raabe (Charlottenburg -Lietzensee-), Ingrid     Protokoll: S. Pistor

 

TOP 1:     SEKIS - Datenbank

 

-       Brigitte Meier-Obi: die Nutzung der Datenbank muss in einigen Punkten noch einmal überarbeitet und verbessert werden. Es müssen z.B. die Suchbegriffe erweitert werden, weil das Programm nur genau die Worte erkennt, die es gespeichert hat, so erkennt es z. T. Worte im Plural nicht, wenn sie nur im Singular gespeichert sind, etc. Es sollten möglichst viele Oberbegriffe für die Gruppenangebote eingetragen werden, damit diese leichter gefunden werden können.

-        Alle Kontaktstellen sollten Angebote, die für Migranten interessant sein könnten, in der Datenbank als solche kenntlich machen. (z.B. unter den Suchbegriffen „Migration, Ausländer, Ausland o.ä.“)

-        WICHTIG: jede Kontaktstelle sollte ihre Angebote in der Datenbank regelmäßig überarbeiten, selbst wenn keine Änderungen erforderlich sind , empfiehlt es sich, einmal auf die eigenen Seiten zu gehen, dadurch wird automatisch das Datum aktualisiert.

-      Die Erfahrung zeigt, dass immer mehr Anfragen via Internet kommen, daher ist die Pflege der Datenbanken und der eigenen Internetauftritte sehr wichtig.

 

TOP 2:     Selbsthilfe bekannt machen in „Migrantenkreisen“

 

Ideen und Stichpunkte:

-       Es könnten so genannte Gesundheits- u. Kulturmittler eingesetzt werden, die die Arbeit der Selbsthilfekontaktstellen bekannt machen.

-      Migrantengruppen sind sehr heterogen, müssen individuell betrachtet werden. Wichtig ist der Austausch zwischen SH und Migrantengruppen. Gegenseitige Vermittlung von Kenntnissen, Bedarfen, Abbau von Berührungsängsten, Weiterleitung. All dies läuft bereits in vielen SH-Einrichtungen, in anderen besteht wenig Bedarf, da andere Schwerpunkte bestehen. Es ist zu bedenken, dass Selbsthilfe in vielen Kulturen ein Fremdwort ist, Selbsthilfe findet dort längst statt, jedoch in anderer Form. Die SH muss sich diesen anderen Formen ebenfalls öffnen, es sollte nicht einfach unser System aufgesetzt werden. Oft sind auch Hemmungen, Ängste, Tabus vorhanden, die verhindern, dass Migranten Selbsthilfegruppen für bestimmte Erkrankungen besuchen.

 

Stichwort: integrationsbewahrende Migration.

-       Zusammenarbeit mit Migranten-Vereinen ist sehr wichtig, sollte aufgebaut werden. In Mitte und Kreuzberg-Friedrichshain gibt es bereits Arbeitskreise.

-        Zusammenarbeit mit nicht-deutschen Ärzten, mit anderen Vereinen muss intensiviert werden.

-        Öffentlichkeitsarbeit:    

1. Selbsthilfe über die ausländischen Medien bekannt machen

 

2. mehrsprachige Informationsbroschüren / Flyer entwickeln! (siehe Mitte)

 

-       Muttersprachliche Beratung, oder Beratung mit Sprachmittlern

 

-        Zusammenarbeit mit großen Verbänden im Hinblick auf spezifische Angebote für Migrantengruppen sollte initiiert werden, wie z.B. mit:      1. Lebenshilfe, 2. dt. Schmerzhilfe, 3. Diabetesverband

 

-       Selbsthilfemarkt voraussichtlich im September 2007 -- mögliches Motto: Interkulturalität

 

NÄCHSTER TERMIN des Arbeitskreises Migration und Selbsthilfe:

 

Zeit:                    Donnerstag, 30.11.2006 / 9:30 -11.30 Uhr

Ort:                     Selbsthilfe-Treffpunkt Friedrichshain

                           Boxhagener Straße 89,          10245 Berlin

 

 

Bitte beachten Sie

die Veranstaltungshinweise

 

 

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