Dach- und Fachverband

der Berliner Selbsthilfekontaktstellen

Seminare, Workshops und Diskussionen zur Selbsthilfe in Berlin

SEKIS und der Koordinierungsausschuss sowie der Arbeitskreis Fortbildung bieten jährlich bis zu 60 Veranstaltungen für Aktive in der Selbsthilfe an. Das Programm für 2020 finden Sie als Download bereits hier - die einzelnen Ankündigungen samt Anmeldemöglichkeit folgen Anfang Januar.

Fortbildungen 2020

Auftaktveranstaltung: In der Balance – Wie bleibt die Selbsthilfe im Gleichgewicht?

Samstag, 25. Januar 2020 | 11 – 16 Uhr
Villa Donnersmarck, Schädestr. 9 -13, 14165 Berlin

Das Thema der diesjährigen Auftaktveranstaltung beschäftigt sich mit der Balance zwischen ICH und WIR. Wie schaffen wir es, in unseren Gruppen ein gutes Gleichgewicht zwischen dem Raum für die Bedürfnisse Einzel-ner und den Anliegen Aller in der Gruppe zu wahren? Die Urform der Selbsthilfe ist die Ge-sprächsgruppe, die auch heute noch entscheidend die Wirksamkeit der Ar-beit in den Selbsthilfegruppen prägt. Zwischen verstehen und verstanden werden. Zwischen den Momenten, Impulse zu geben und denen, Impulse von Anderen zu erhalten.Zwischen dem Wunsch, mich nicht ver-stecken zu müssen, aber auch der Fähigkeit, aufeinander zu achten und manchmal, einander auszuhalten. Das alles macht das soziale Miteinander in der Gruppe aus. Es wird spannend sein, zum Auftakt des Fortbildungsjahres dazu voneinander zu hören und zu lernen. Wie immer wird es ein Tag mit vielfältiger Methodik, die uns hilft, gemeinsam ins Gespräch zu kommen Für einen kleinen Imbiss bzw. Mittags-tisch besteht in der Mittagspause die Gelegenheit, sich am Veranstaltungsort preiswert zu versorgen.

Kosten: Keine
Leitung: Das Team des Arbeitskreises Fortbildung in der Selbsthilfe

Tel.: 030 890 285 39E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de

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Das Blitzlicht – Verschiedene Möglichkeiten, die Selbsthilfegruppe zu stärken

Mittwoch, 12. Februar 2020 | 18 – 21 Uhr
Ort: Selbsthilfekontaktstelle Schöneberg - Holsteinische Str. 30 - 12161 Berlin

Methoden für die Gruppenarbeit: Kommunikation

In der Selbsthilfe werden Gesprächsrunden oft mit einem sogenannten „Blitzlicht“ begonnen und / oder beendet. Das ist eine bewährte Methode bei der jede teilnehmende Person kurz ihr Befinden, Anliegen oder ihre Meinung der Gruppe mitteilen kann. Im Gruppenleben können Blitzlichter kreativ und vielfältig eingesetzt werden, um den Gruppenverlauf zu strukturieren, Akzente zu setzen oder Bewegung in den Gruppenverlauf zu bringen. Wir werden in dieser Fortbildung sehr verschiedene Arten von Blitzlichtern kennenlernen. Es gibt Variationen für unterschiedliche Gruppensituationen, wie Start, Zwischenphasen oder den Abschluss. Hilfreich können diese kurzen Stimmungsbilder auch bei Krisen oder Stagnation in der Gruppe sein oder um den Grundsatz „Störungen haben Vorrang“ unkompliziert umsetzen zu können.

Dabei werden wir kreative Materialien wie Symbole, Motivkarten oder Alltagsgegenstände, bis hin zu nonverbalen Möglichkeiten nutzen. Auch möchten wir uns über die unterschiedlichen Erfahrungen der Teilnehmenden im Umgang mit Blitzlichtern austauschen und Strategien zum Umgang mit Problemen, wie z. B. ausufernden Blitzlichtern, erarbeiten.

Referenten

Sabine Wegerer, Jens Erik Geißler, Arbeitskreis Fortbildung in der Selbsthilfe

Kosten

5 €

Mail

fortbildung@sekis-berlin.de

Kontakt

030 890 285 39

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Mitwirken, Mitgestalten, Mitbestimmen! - Patientenbeteiligung im Gesundheitswesen

Montag, 17. Februar 2020 | 16 - 18 Uhr
SEKIS - Selbsthilfekontakt und Informationsstelle - Bismarckstr. 101 - 10625 Berlin

Beteiligung und Recht

Patient*innen haben, wenn sie sich in Selbsthilfe- oder Patient*innenverbänden organisieren, die Möglichkeit in Gremien des Gesundheitswesens mitzuarbeiten und sich zu beteiligen. Seit dem Jahr 2004 räumt die Gesetzgebung den maßgeblichen Organisationen zur Vertretung der Patient*innen formale Beteiligungs- und Mitspracherechte auf Bundes- und Länderebene ein. Damit haben endlich diejenigen eine Stimme im Gesundheitssystem, die eigentlich im Mittelpunkt stehen sollten: Patient*innen. Dadurch wurden Forderungen vieler Selbsthilfeorganisationen aufgegriffen, nicht nur die individuellen Patient*innenrechte zu stärken, sondern auch Partizipationsmöglichkeiten einzuräumen. Die wichtigste Möglichkeit der Beteiligung zur Patientenvertretung ist sicher die im Gemeinsamen Bundesausschuss, dem höchsten Gremium der Selbstverwaltung von Krankenkassen und Ärzt*innen, in dem nahezu alle rechtlich und finanziell bedeutsamen Umsetzungen von Gesetzen und Gesundheitsversorgung diskutiert und als verbindliche Richtlinien beschlossen werden. Die Veranstaltung informiert darüber, welche Formen und Möglichkeiten der Beteiligung und Mitbestimmung es für Patient*innen im Gesundheitswesen gibt und zeigt Wege von Beteiligungsmöglichkeiten für Selbsthilfegruppen auf.   

Kosten:

keine

Telefon:

030-890 285-31

E-Mail: sekis@sekis-berlin.de

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Datenschutz für Selbsthilfegruppen

Freitag, 21. Februar 2020
Freitag, 13. November 2020
jeweils von 16 - 18 Uhr
SEKIS - Selbsthilfekontakt und Informationsstelle Bismarckstr. 101 10625 Berlin

Datenschutz und Social Media  

Seit Mai 2018 gilt die neue Datenschutz- Grundverordnung - in diesem Zusammenhang tauchen viele Fragen und Unsicherheiten im Umgang mit sensiblen Daten auch bei Selbsthilfegruppen auf. In einem Gespräch, in dem Sie Ihre konkreten Fragen zu dem Thema stellen können, wollen wir Tipps und Anregungen für einen sichereren und datenschutz- konformeren Einsatz von neuen Medien - aber auch für die Gruppenarbeit allgemein - geben.  Gerne können Sie Ihre konkreten Fragen schon vorab an SEKIS senden. Das können Fragen sein, wie: "Darf ich ein Foto des Ausflugs unserer Selbsthilfegruppe auf der eigenen Webseite zeigen? Soll ich eine Whatsapp-Gruppe aufmachen, um mit meinen Gruppenmitgliedern zu kommunizieren? Wie sammelt und sichert die Gruppenleitung meine Daten?" Deutlich werden soll in dem Gespräch auch, dass Datenschutz an sich nichts Schlimmes ist, sondern vielmehr ein Schutz für uns Verbraucher*innen und auch für uns in der Selbsthilfearbeit ist!   Eine Anmeldung zu dem Seminar ist erforderlich. Teilnahmebegrenzung: 15 Personen.  

 

LeitungElla Wassink – Politologin, Sozialmanagerin, Leiterin von SEKIS Berlin
Kostenkeine
KontaktTel 030 890 285 39
Mailfortbildung@sekis-berlin.de

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Supervision für Mitglieder von Selbsthilfegruppen - Unterstützung bei Problemen

Montag, 24. Februar 18 - 21 Uhr
KIS - Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe im Stadtteilzentrum Pankow - Schönholzer Str. 10 - 13187 Berlin
Donnerstag, 24. September 18 - 21 Uhr
Selbsthilfetreffpunkt Siemensstadt - Wattstr. 13 - 13629 Berlin
Montag, 15. Juni 18 - 21 Uhr
Eigeninitiative Selbsthilfekontaktstelle Treptow-Köpenick - Genossenschaftsstr. 70 - 12489 Berlin
Donnerstag, 3. Dezember 18 - 21 Uhr
Selbsthilfekontaktstelle im Mittelhof e.V. - Königstr. 42 / 43 - 14163 Berlin

Selbsthilfe Basiswissen - Methoden für die Gruppenarbeit

Selbsthilfegruppen müssen häufig eine Vielzahl von Schwierigkeiten bewältigen. In der Supervisionsgruppe ist Raum für den Erfahrungsaustausch und die Erarbeitung von Lösungen für Probleme und Fragen aller Art. Das Angebot ist offen für alle, die ihre Fragen und Schwierigkeiten aus ihren Gruppen einbringen möchten und neugierig auf die Themen aus anderen Selbsthilfegruppen sind. Um den vielen Fragen und Themen in der Supervision gerecht zu werden, arbeiten wir mit unterschiedlichen Methoden: neben dem Erfahrungsaustausch im Gespräch dienen uns anschauliche Instrumente wie Rollenspiele, um typische Situationen in Selbsthilfegruppen erfahrbar und nachvollziehbar zu machen.  

Leitung:               Götz Liefert, Arbeitskreis Fortbildung
Kosten:                5 € (pro Termin)
Tel.:                       030 890 285 39
E-Mail:                 fortbildung@sekis-berlin.de

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Flirt mit dem Gesundheitswesen – Möglichkeiten der Kooperation von Selbsthilfegruppen und Einrichtungen im Gesundheitssystem

Donnerstag, 5. März 2020 | 18 - 21 Uhr
Selbsthilfe- Kontakt- und Beratungsstelle Mitte Perleberger Str. 44 - 10559 Berlin

Selbsthilfegruppen wünschen sich neben der Gruppenarbeit manchmal auch eine Zusammenarbeit mit Gesundheitseinrichtungen. Einige Gruppen engagieren sich bereits in einer Klinik, Rehaeinrichtung o. ä. Als Erfahrungsexpert*innen unterstützen sie Betroffene in den Einrichtungen. Sie stellen Selbsthilfe als Möglichkeit der Unterstützung vor und bieten somit für die professionelle Seite eine Entlastung. Gruppen, die sich einen Dialog mit Gesundheitseinrichtungen wünschen oder bereits bestehende Kontakte verbessern möchten, können in dieser Fortbildung folgenden Fragen nachgehen: · Was kann Kooperation überhaupt bedeuten? · Wie kann eine Zusammenarbeit initiiert werden? · Wie wird der Kontakt von beiden Seiten wertschätzend gestaltet? · Gibt es Modelle, Ideen, Konzepte, die sich bewährt haben? · An welchen Stellen sind Schwierigkeiten zu erwarten? Der Erfahrungsaustausch mit anderen Aktiven in der Selbsthilfe und das Reflektieren der eigenen Rolle mit den besonderen Stärken der Selbsthilfegruppe stehen in dieser Fortbildung im Vordergrund. Am Ende der Veranstaltung steht das Wissen über die Möglichkeiten für den nächsten Schritt. Ein Schritt, um die Kooperation mit Profis selbstbewusst und kreativ voran zu bringen. Wer im Anschluss an diese Veranstaltung gerne konkrete Schritte in die Kooperation mit Trägern im Gesundheitswesen gehen möchte, erhält in einer zweiten Fortbildung dazu weiteres Handwerkzeug. 

Tel.:                       030 890 285 39
E-Mail:                  fortbildung@sekis-berlin.de
Kosten:                 5,- €

Leitung:               Petra Glasmeyer, Birgit Sowade, Arbeitskreis Fortbildung

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Pflegeunterstützung: Zwischen Nähe und Distanz – Selbstmanagement und Selbstsorge

Donnerstag, 12. März 2020 | 9.30 – 16.45 Uhr
Kompetenzzentrum Pflegeunterstützung | Bismarckstr. 101 | 10625 Berlin

Projektbezogene Arbeit ist oft fester Bestandteil der Sozialen Arbeit und fordert unterschiedliche Kompetenzen von den Fachkräften und Mitarbeitenden. Die Arbeit mit von Pflege betroffenen oder pflegenden Angehörigen können als herausfordernde Situationen empfunden werden. Im Umgang mit belastenden Situationen ist es wichtig, dass sowohl Projektkoordinator*innen als auch -mitarbeitende gut auf sich selbst und ihre persönlichen Ressourcen achten, um fachlich handeln zu können und dem Gefühl von Überforderung entgegenzuwirken. In diesem Seminar nehmen wir uns Zeit, um ganz konkrete Handlungsschritte und Strategien für ein gelingendes Selbstmanagement und eine angemessene Selbst-sorge in der Projektarbeit zu entwickeln. Wir werden unsere eigenen Strategien in den Fokus nehmen und individuell bewusst machen, wodurch Konflikte oder Stress entstehen und wo es gelingt, die professionelle Distanz zu wahren und wo es nicht gelingt. Daraus können neue Handlungsspiel-räume entstehen, die hilfreiche Selbstmanagementtechniken ermöglichen und die Selbstsorge unterstützen. Der Zugang zu unseren persönlichen Ressourcen ermöglicht einen angemessenen Distanzraum (wieder) zu finden.

Tel.: 030 890 285 34
E-Mail: kompetenzzentrum@sekis-berlin.de
Kosten: Keine
Leitung: Ines Krahn, Diplom Sozialpädagogin, Coach und Moderatorin Selbsthilfe, Engagement und

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Methoden für die Gruppenarbeit: Grenzen setzen in der Selbsthilfe

Samstag, 21. März 2020 | 10 - 16 Uhr
Eigeninitiative Selbsthilfekontaktstelle Treptow-Köpenick - Genossenschaftsstr. 70 - 12489 Berlin

Mitglieder aus Selbsthilfegruppen, die sich besonders aktiv für die Belange ihrer Gruppe einsetzen, stehen häufig in der Gefahr, zu viel Verantwortung zu übernehmen und damit über ihre eigenen Grenzen zu gehen. In diesem Seminar werden wir uns deshalb umfassend mit dem Thema angemessener Grenzsetzungen beschäftigen. Dabei wird es um folgende Themen und Fragen gehen: ·

  • Grenzen erkennen: Woran merke ich, dass ich an meiner Grenze bin?
  • Was tue ich, wenn meine Grenze überschritten wird?
  • Grenzen zeigen: Wie teile ich anderen mit, dass meine Grenze überschritten worden ist? ·

Grenzüberschreitungen vermeiden: Wie kann ich zukünftig dafür sorgen, dass meine Grenze gewahrt bleibt? · Verantwortung abgeben: Was an Verantwortung möchte ich abgeben? Für welche Aufgaben möchte ich andere Mitglieder gewinnen?
Das Seminar setzt an konkreten Erfahrungen und Fallbeispielen der Teilnehmer* innen an.
Mit Hilfe kreativer Übungen und Rollenbeispielen werden wir auf sehr anschauliche Weise Zugang zum Thema und individuell angemessene Lösungen für passende Grenzsetzungen finden. 

Tel.:                       030 890 285 39
E-Mail:                  fortbildung@sekis-berlin.de
Kosten:                10 €

Leitung:               Ruth Uzelino, Jens Erik Geißler, Arbeitskreis Fortbildung

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Moderationstechniken in der Selbsthilfe – Handwerkzeug für gelungene Gruppenarbeit

Donnerstag, 26. März 2020
Donnerstag, 2. April 2020 | jeweils 18 - 21 Uhr
Selbsthilfe- Kontakt- und Beratungsstelle Mitte, StadtRand gGmbH - Perleberger Str. 44 - 10559 Berlin

Gespräche zu moderieren, zu strukturieren und zu begleiten, schafft der Gruppe Freiraum, sich auf den Inhalt zu konzentrieren. Dies ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, die aber auch sehr spannend sein und viel Freude bereiten kann. Im Rahmen einer Selbsthilfegruppe ist es manchmal nicht leicht, Menschen zu finden, die diese Aufgabe übernehmen. Selbst Teil des Gespräches zu sein und gleichzeitig auf den Rahmen zu achten, kann schnell überfordern. Ängste vor der Verantwortung, oder etwas falsch zu machen, können weitere Hemmnisse sein. Die Fortbildung möchte Handwerkszeug für die Moderation von Gruppengesprächen vermitteln. Sie hilft, die mit der Moderation verbundene Rolle in der Selbsthilfegruppe besser zu verstehen. So werden die damit verbundenen Aufgaben überschaubar und die Verantwortung leichter.
Zwei Abende, die Mut machen, sich mit diesem Know How in der Gruppe einzubringen und auszuprobieren. Dabei werden uns folgende Themen beschäftigen: 

  • Die Rolle und Aufgaben der Moderierenden · Verschiedene Methoden in der Moderation
  • Der Unterschied zwischen Moderation und Leitung

Tel.:                       030 890 285 39
E-Mail:                 fortbildung@sekis-berlin.de
Kosten:                10,- € (für beide Termine)

Leitung:               Birgit Sowade, Jens Erik Geißler, Arbeitskreis Fortbildung

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Gruppeninventur – Bestandsaufnahme 2020 - Ein Angebot für Selbsthilfegruppen, die sich weiterentwickeln wollen

Freitag, 24. April 2020 | 16 - 20 Uhr
KIS- Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe im Stadtteilzentrum Pankow | Schönholzer Str. 10 - 13187 Berlin
Samstag, 13. Juni 2020 | 10 - 14 Uhr
SEKIS - Selbsthilfekontakt- und Informationsstelle | Bismarckstr. 101 - 10625 Berlin
Samstag, 14. November 2020 | 10 - 14 Uhr
Selbsthilfe- und Stadtteilzentrum Neukölln-Süd | Lipschitzallee 80 - 12353 Berlin

Methoden für die Gruppenarbeit - Kommunikation

Nach längerem gemeinsamem Weg lohnt es sich als Gruppe innezuhalten und zu schauen, was bislang geschafft wurde und wohin die Reise weitergehen soll. Ähnlich wie bei der Jahresinventur eines Geschäftes kann die Gruppe unter Moderation gemeinsam darüber nachdenken, was aktuell gut läuft und wo es etwas zu ändern gibt. Braucht es neue Ideen für Inhalte, Struktur oder Aufgabenverteilung?

  • Gibt es Konflikte oder schwelende Probleme, denen sich die Gruppen in Ruhe widmen möchten?
  • Ist der Generationenwechsel oder die Aufnahme von Neuen ein Thema?
  • Woran lohnt es sich weiterzuarbeiten, was gibt es zu würdigen und zu bewahren?

Pro Termin kann eine Selbsthilfegruppe an einer 3 - 4 stündigen Gruppeninventur teilnehmen.
Jedes Mitglied dieser Gruppe erhält die Möglichkeit sich in den Inventurprozess einzubringen.
Daher achten Sie bei der Terminwahl bitte darauf, dass möglichst viele Mitglieder der Gruppe dabei sein können. Jeweils zwei Moderator*innen unterstützen den Gruppenprozess mit kreativen Methoden der Gruppenarbeit und priorisieren die Themen gemeinsam mit den Teilnehmenden.

Anmeldung
Tel.: 030 890 285 39
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de

Kosten: 15,- € (pro Gruppe)

Leitung: Ines Krahn, Diplom Sozialpädagogin, Coach und Moderatorin
Daniel Jux, Sozialwissenschaftler, Moderator
Svenja Schellenberg, PädagoginSupervision für Mitglieder von Selbsthilfegruppen

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Nicht immer nur nett – Lebendige Kommunikation in Gruppen - Basiswissen für die Selbsthilfe

Samstag, 25. April 2020 | 10 - 16 Uhr
Selbsthilfekontaktstelle Steglitz-Zehlendorf im Mittelhof | Königsstr. 42 / 4314163 Berlin

Diese Fortbildung geht der Frage nach, wie Menschen im Gespräch bleiben können ohne Ärger, Kritik oder Frust aus Rücksichtnahme zu vermeiden. Geht das zusammen - sich zuhören und Verständnis haben auch wenn wir ande-rer Meinung sind? Mit kurzen theoretischen Beiträgen und vorrangig praktischen Übungen aus dem Gruppenalltag üben wir miteinander "nicht immer nur nett" zu sein, sondern ehrlich und respektvoll das zum Ausdruck zu bringen, was in uns lebendig ist. Dabei nutzen wir bewährte Methoden z. B. aus der einfühlsamen Kommuni-kation, auch bekannt als "Gewaltfreie Kommunikation", ebenso wie Elemente der "Themenbezogenen Interaktion".

Anmeldung
Tel.: 030 890 285 39
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de

Kosten: 10,- €
Leitung: Sabine von Wegerer, Petra Glasmeyer, Arbeitskreis Fortbildung

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Pflegeunterstützung: Öffentlichkeitsarbeit für gemeinnützige Einrichtungen

Montag, 27. April 2020 | 09.30 – 16.45 Uhr
Kompetenzzentrum Pflegeunterstützung | Bismarckstr. 101 | 10625 Berlin

„Tue Gutes und rede darüber!“ – Wenn Sie in einer gemeinnützigen Einrichtung tätig sind, gilt dieser Leitsatz für Sie in ganz besonderem Maße. Denn nur, wenn Sie von einer möglichst breiten Öffentlichkeit wahrgenommen werden, können Sie stetig neue Klient*innen, Ehrenamtliche, Mitglieder und finanzielle Förder*innen hinzugewinnen. Anders ausgedrückt: So wie die Menschen auf Ihre sozialen Dienstleistungen angewiesen sind, ist es Ihre Einrichtung auf die Menschen. Die (positive) Wahrnehmung in der Öffentlichkeit ist Ihr Garant, am Markt der sozialen Dienstleistungen bestehen zu können. Für die Erzeugung und Erhaltung dieser Wahrnehmung ist eine planvolle Öffentlichkeitsarbeit unerlässlich. In der Veranstaltung werden Sie anhand von praktischen Beispielen mit der Relevanz von Öffentlichkeitsarbeit für gemeinnützige Einrichtungen und wichtigen Instrumenten der Öffentlichkeitsarbeit vertraut gemacht. Hierzu zählen unter anderem das Verfassen von Pressemitteilungen, der Umgang mit negativer Berichterstattung sowie die Erstellung einfacher Werbemittel. Da Öffentlichkeitsarbeit eine kontinuierliche Aufgabe ist, weist die Veranstaltung Ihnen Wege auf, wie Sie möglichst effizient, auch mit begrenzten zeitlichen und personellen Ressourcen am Ball bleiben.

Tel.: 030 890 285 34
E-Mail: kompetenzzentrum@remove-this.sekis-berlin.de
Kosten: Keine
Leitung: Oliver Wasse, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler, Content Marketing Manager  

Was macht mich stark? – Resilienz fördernde Möglichkeiten für Selbsthilfegruppen

Dienstag, 28. April 2020 | 15 – 18 Uhr
SEKIS – Selbsthilfekontakt- und Informationsstelle | Bismarckstr. 101 | 10625 Berlin

Es gibt Menschen, die nichts aus der Bahn zu werfen scheint. Sie verzweifeln nicht an ihrem Schicksal oder an widrigen Lebensumständen. Sie erholen sich schnell von Rückschlägen und gehen daraus sogar gestärkt hervor. Dahinter steckt die Resilienz. Resilienz bedeutet, schwierige Lebenssituationen ohne Beeinträchtigung zu überstehen. Diese innere Stärke hilft, in belastenden Situationen widerstandsfähig zu sein. Im Alltag bedeutet dies, trotz vielfältiger Anforderungen kraftvoll und gelassen zu bleiben. In diesem Workshop werden die Resilienz stärkenden und schützenden Faktoren z. B. Akzeptanz, Lösungsorientierung, Optimismus vorgestellt. Die Selbsthilfegruppen eröffnen erhebliche Resilienz stärkende Möglichkeiten, weil die wesentlichen Eigenschaften, Strategien und Grundhaltungen für Resilienz in ihnen anzutreffen sind.

Tel.: 030 890 285 39
E-Mail: fortbildung@remove-this.sekis-berlin.de
Kosten: 5,- €
Leitung: Ines Krahn - Diplom Sozial-
pädagogin, Coach und Moderatorin

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Fortbildung für Menschen mit Migrationserfahrung Selbsthilfe entdecken – Gründung und Gestaltung von muttersprachlichen Selbsthilfegruppen

Donnerstag, 30. April 2020 (englisch)
Donnerstag, 28. Mai 2020 (arabisch)
Donnerstag, 18. Juni 2020 (russisch) jeweils von 18 - 21 Uhr
Selbsthilfe- Kontaktstelle Mitte | Perleberger Str. 44 | 10559 Berlin

Überall in Berlin treffen sich Menschen in Selbsthilfegruppen, um schwierige Situa-tionen gemeinsam besser zu bewältigen. Hier erleben sie es:· verstanden zu werden, weil jemand kennt, was ich erlebe· selbst die Verantwortung für sich in die Hand zu nehmen· voneinander zu lernen, denn es gibt viele Wege zu einem ZielIn der Gruppe sind alle gefordert sich einzubringen, denn kein Profi gestaltet die Treffen. Das macht selbstständig und selbstbewusst. Und es kostet kein Geld – denn die Arbeit macht man ja selbst. Diese Fortbildung möchte vorstellen, wie Selbsthilfegruppen arbeiten und funktio-nieren. Viele Beispiele zeigen, wie die ge-meinsamen Treffen gut gestaltet werden können und wo vielleicht Schwierigkeiten auftreten. Am Ende der Fortbildung nimmt jede*r Teilnehmende Material mit nach Hause, um vielleicht anschlie-ßend im eigenen Thema selbst eine Gruppe aufzubauen.Die Fortbildung wird im Laufe des Jahres in jeweils unterschiedlichen Sprachen wiederholt. Ihre Muttersprache ist dieses Jahr noch nicht dabei? Sprechen Sie uns an und wir schauen, was trotzdem möglich ist.

Tel.: 030 890 285 39
E-Mail: fortbildung@remove-this.sekis-berlin.de
Kosten: 5,- € (pro Termin)
Leitung: Team des Arbeitskreises Migration und Selbsthilfe Berlin

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Discovering selfhelp – Starting and organizing selfhelpgroups

All over Berlin people are meeting in self-helpgroups. They intend to cope difficult situations in a community. Together they experience:· to be understood, because someone knows well what I ́m going through· to take matters in hand oneself· to learn from each other – because there is more than one way to skin a catIn a selfhelpgroup all members have to participate actively, because no professio-nals are leading the meetings. That helps to become independent and self-confi-dent. And: there are no costs – actually you are the one who ́s working. This training wants to give an impression of how selfhelpgroups act and work out. Many examples will show how meetings may be organized and where we have to be aware of difficulties. In the end of the training all members take home a lot of material – perhaps to start a group for themselves.The training will be repeated in different languages during the year. Your mother tongue is not part of it so far? Don ́t hesitate to talk to us. We will see what ́s possible.

 

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Integration neuer Mitglieder – Von Willkommensritualen und Abläufen

Montag, 11. Mai 2020 und Montag, 25. Mai 2020 - jeweils von 18 – 21 Uhr
KIS im Stadtteilzentrum Prenzlauer Berg | Fehrbelliner Straße 92 | 10119 Berlin

Selbsthilfegruppen leben von ihren Mitgliedern und deren Zusammenhalt. Dabei gibt es meist eine gewisse Fluktuation und immer wieder kommen „Neue“ dazu. Das bedeutet viel Potential, aber auch Herausforderungen für die bestehende Gruppe. Einerseits kommt durch neue Mitglieder „frischer Wind“ in die Gruppe, andererseits kann es zu Veränderungen, Irritationen oder Störungen durch den Zuwachs kommen.

Hier wollen wir ansetzen und uns gemeinsam Gedanken um neue Mitglieder und deren Integration machen:· In welcher Art und Weise wollen wir neue Mitglieder aufnehmen? · Haben wir dafür klar abgesprochene Vorgehensweisen? · Wie können wir neue Mitglieder will-kommen heißen und sie mit unseren Regeln, Abläufen und unserer Kultur vertraut machen?· Wie viel Raum möchten wir den neuen Mitgliedern zu Beginn und während der ersten Treffen geben?· Was können wir tun, damit neue Mit-glieder weder sich noch die Gruppe überfordern?

Diese und ähnliche Fragen werden uns in diesem Seminar beschäftigen, dabei werden die Besonderheiten verschiedener Selbsthilfegruppen berücksichtigt.

Tel.: 030 890 285 39
E-Mail: fortbildung@remove-this.sekis-berlin.de
Kosten: 10,- € (für beide Termine)
Leitung: Jana Vogel, Götz Liefert, Arbeitskreis Fortbildung

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Wechsel an der Spitze der Selbsthilfegruppe

Samstag, 16. Mai 2020 | 10 - 16 Uhr
SEKIS Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle | Bismarckstr. 101 | 10625 Berlin

Der Wechsel von Leitungs- oder Kontaktpersonen in Selbsthilfegruppen ist in aller Regel ein Prozess, der erhebliche Dynamiken in der Selbsthilfegruppe auslöst. Folgende Situationen und Szenarien treten dabei immer wieder auf:· Menschen, die jahrelang eine Gruppe geleitet haben, tun sich oft schwer mit dem Loslassen ihrer Funktionen, weil sie die Sorge haben, dass sich die Gruppe dann auflöst.

Potentielle Nachfolger wiederum haben es schwer, die Verantwortung zu über-nehmen, weil es oft die Erwartung in der Gruppe und bei der vorherigen Leitung gibt, dass die Arbeit in der gleichen Weise wie vorher fortgeführt werden soll – der oder die „Neue“ also an der bisherigen Arbeitsweise gemessen wird.

Die Chancen eines solchen Neuanfangs – die bisherigen Arbeitsweise der Gruppe und die bestehende Rollenverteilung neu zu überdenken und in ein neues Konzept zu gießen, geraten daher oft in den Hintergrund. In diesem Workshop werden wir uns anhand der konkreten Erfahrungen der Teilnehmenden mit unterschiedlichen Wechselszenarien von Leitungs- und Kontaktpersonen in Selbsthilfegruppen beschäftigen. Wir arbeiten dabei heraus, welche Möglichkeiten es gibt, den Wechsel an der Spitze so gut wie möglich zu bewältigen.

Tel.:                      030 890 285 39 E-Mail:                 fortbildung@sekis-berlin.de Kosten:                10,- € Leitung:               Petra Glasmeyer, Götz Liefert,Arbeitskreis Fortbildung

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Wer macht was? Grundlagen im deutschen Gesundheitswesen

Montag, 18. Mai 2020 | 16 – 18 Uhr
SEKIS – Selbsthilfekontakt- und InformationsstelleBismarckstr. 10110625 Berlin

Patient*innen sind mittlerweile gefragte Partner*innen wenn es um die Weiterentwicklung der gesundheitlichen Versorgung geht. Und somit sind Aktive aus Selbsthilfegruppen und -organisationen natürlich besonders interessant: Denn sie haben sehr viel Wissen auf dem Gebiet ihrer Erkrankung. Sie können also die Sicht der Betroffenen besonders gut darstellen. Gleichzeitig ist es wichtig, sich als Pati-ent*in einzubringen und sich Gehör zu verschaffen. Selbsthilfeorganisationen fordern diese Beteiligung daher auch zunehmend ein. Und sie werden von der Gesetzgebung in dieser Rolle auch zunehmend eingebunden. Um aber aktiv mitarbeiten, mit beraten und entscheiden zu können, brauchen die Aktiven aus den Selbsthilfegruppen einen Einblick in die Art und Weise, wie Entscheidungen zustande kommen, wer was regelt und wo ggf. Anliegen vorgebracht werden können:· Welche Rolle haben Berufs- und Standesverbände z. B. Kassenärztliche Vereinigungen (KV) oder Ärztekammern?· Wer entscheidet über die Ärzt*innensitze in einem Land?· Wie funktioniert das Zusammenspiel von Krankenkassen und Leistungsan- bietern? Ein Vortrag mit der Möglichkeit viele Fragen zu stellen.

Tel.: 030 890 285 39E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.deKosten: KeineLeitung: Ella Wassink – Politologin, Sozialmanagerin, Leiterin von SEKIS Berlin


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Pflegeunterstützung: Öffentlichkeitsarbeit und Design – Aushänge und Flyer in Microsoft Word erstellen

Donnerstag, 4. Juni 2020 | 09.30 – 12.30 Uhr
Kompetenzzentrum Pflegeunterstützung | Bismarckstr. 101 | 10625 Berlin

Dieser Workshop vermittelt grundlegende Techniken, mit denen beispielsweise Flyer oder Aushänge mit Microsoft Word Office 2010 erstellt werden können. Wichtig: Auf die Unterschiede zu anderen Microsoft Word Versionen wird nicht ausdrücklich eingegangen. Der Workshop richtet sich an Laien, die im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit für die Pflegeunterstützung praktische Tipps und Tricks brauchen, um schnell einen ansehnlichen Aushang in Word erstellen zu können. Typische Probleme bei der Positionierung von Texten, Bildern, Grafiken werden angesprochen und Tricks zum leichteren Umgang gezeigt. Die wichtigsten Tastaturkürzel, die Möglichkeiten der Kontext-Menüs, die über die rechte Maustaste oder über die Header-Menüs erreichbar sind sowie weitere nützliche Menüs und Untermenüs werden eingeführt und erklärt.
Wir erarbeiten dabei die Fragen an praktischen Beispielen. Für diese können im Vorherein gerne Beispiele aus der eigenen Arbeit eingeschickt werden, aus denen wir uns Problemstellungen heraussuchen und gemeinsam bearbeiten.

Tel.: 030 890 285 34
E-Mail: kompetenzzentrum@sekis-berlin.de
Kosten: Keine
Leitung: Dörte Streicher, GrafikdesignerinSelbsthilfe, Engagement und Pflege

Konflikte in der Selbsthilfegruppe – Störung oder Bereicherung?

Samstag, 20. Juni 2020 | 10 - 16 Uhr
Selbsthilfekontaktstelle Steglitz-Zehlendorf im Mittelhof - Königsstr. 42 / 43 - 14163 Berlin

Methoden für die Gruppenarbeit - Kommunikation - Selbsthilfe-Basiswissen

Konflikte können in jeder Gruppe entstehen - bei gelungener Konfliktlösung fühlt sich die Gruppe jedoch nicht nur erleichtert, sondern auch bereichert und kann daran wachsen. Schließlich leben viele Gruppen von der Unterschiedlichkeit ihrer Mitstreiter*innen und diese gilt es zu bewahren. In dieser Fortbildung werden wir uns damit beschäftigen, wie Konflikte entstehen, welche Konflikte in Gruppen häufig auftreten. Gemeinsam werden wir nach Lösungsmöglichkeiten suchen. Folgende Fragestellungen können z. B. bearbeitet werden:· Was tue ich, wenn ich selbst in einen Konflikt involviert bin? · Wie verhalte ich mich, wenn ich nicht unmittelbar am Konflikt beteiligt bin? · Was passiert, wenn Konflikte eskalieren? · Wer oder was kann helfen, einen Konflikt zu begleiten bzw. aufzulösen?

Tel.:                        030 890 285 39
E-Mail:                  fortbildung@sekis-berlin.de
Kosten:                10,- €
Leitung:               Jens Erik Geißler, Petra Glasmeyer, Arbeitskreis Fortbildung in der Selbsthilfe

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Social Media für Selbsthilfegruppen – Wie nutze ich Facebook, Instagram und Twitter?

Montag, 22. Juni 2020 | 17 – 19 Uhr
SEKIS – Selbsthilfekontakt- und Informationsstelle | Bismarckstr. 101 | 10625 Berlin

Die Möglichkeiten, die das Internet als Informations- und Kommunikationskanal bietet, sind aus dem Alltag der meisten Menschen nicht mehr wegzudenken. Auch für Selbsthilfegruppen und die Selbsthilfeorganisation steigt die Relevanz digitaler Medien, insbesondere im Bereich der Ansprache von Interessierten und bei der Verbreitung von Forderungen: Selbsthilfegruppen möchten häufig ihre Anliegen der Öffentlichkeit mitteilen, über ein Krankheitsbild informieren, Möglichkeiten der Selbsthilfe aufzeigen oder neue Teilnehmende finden. Hier bieten die Sozialen Medien (Face-book, Twitter, Instagram etc.) gute Möglichkeiten der gezielten Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung. Der Fokus der Veranstaltung liegt auf der Wissensvermittlung im Umgang und Nutzen mit Facebook und Co. Über den Nutzen, Anwendungen und Grenzen von Social Media wird hier informiert und diskutiert.

Tel.: 030 890 285 39
E-Mail: fortbildung@remove-this.sekis-berlin.de
Kosten: 5,- €
Leitung: Bernd Kipp

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Neutralität und Unabhängigkeit der Selbsthilfe von Pharmakonzernen u. ä.

Montag, 17. August 2020 | 16 – 18 Uhr
SEKIS – Selbsthilfekontakt- und Informationsstelle | Bismarckstr. 101 | 10625 Berlin

Selbsthilfegruppen und -organisationen benötigen für ihre Aufgaben finanzielle Mittel. Trotz der Fördermöglichkeit für die gesundheitliche Selbsthilfe durch die Krankenkassen, wünschen sich manche Gruppen zusätzliche Mittel um die viel-fältigen Aufgaben umzusetzen. So kann die Förderung durch Wirtschafts-unternehmen, z. B. Arzneimittel- oder Medizinproduzenten oder Hilfsmittelherstellern für manche Gruppe interessant sein. Aber hier lauern auch Gefahren. Liegt eine zu große Nähe zwischen dem Krankheitsbild einer Selbsthilfegruppe oder -organisation und den Produkten des fördernden Unternehmens vor, besteht die Gefahr einer unerwünschten Einflussnahme. Vielleicht möchte das Unternehmen Ihren Informationsdienst verändern, Sie bitten besonders auf das Unternehmen hinzuweisen oder ähnliches. Dies geschieht oft sehr subtil. Für die Selbsthilfe ist es daher wichtig zu prüfen, wie sinnvoll die Annahme von Geld, Geschenken o. a. ist. Auf jeden Fall sollte die Selbsthilfegruppe oder – orga-nisation transparent mit einer Unterstützung seitens der Industrie umgehen. Und manchmal ist es eventuell sogar besser, sie abzulehnen. In dieser Info-Veranstaltung wird das Für- und Wider der Unterstützung von Selbsthilfegruppen und -organisationen durch die Wirtschaft erläutert und mit Ihnen diskutiert.

Tel.: 030 890 285 39
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Kosten: Keine
Leitung: Ursula Helms, Geschäftsführerin der NAKOS und Patient*innenvertreterin im gemeinsamen Bundesausschuss für die DAG SHG

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Die Kraft der Gewaltfreiheit - Unterschiedliche Sichtweisen stehen lassen können

Montag, 31. August 2020 | 15 – 19 Uhr
SEKIS – Selbsthilfekontakt- und InformationsstelleBismarckstr. 101 - 10625 Berlin

Fühlen Sie sich wohler im Kontakt mit an-deren, wenn es gelingt, das Gespräch so zu gestalten, dass am Ende alle zufrieden sind? Mit der „Gewaltfreien Kommunikation“ (nach M. B. Rosenberg) können wir schmerzliche Kommunikation verändern und Konflikte wandeln. Sobald es gelingt, den*die Andere*n zu verstehen, kann man wieder miteinander in Verbindung kommen und konstruktive Diskussionen führen. „Gewaltfreie Kommunikation“ beruht auf der Annahme, dass jeder Mensch das ihm Mögliche zur Verständigung beiträgt. Diese und weitere Grundlagen werden im Workshop vermittelt, am Beispiel dargestellt und an eigenen Beispielen geübt. Die Gruppe arbeitet gemeinsam mit einer Unterstützung an einem eigenen Beispielkonflikt. Nach einer gemein-samen Arbeitsphase werten wir dann den Prozess aus und besprechen weitere Möglichkeiten zur Anwendung der „Gewaltfreien Kommunikation“.

Für die Übungsphase brauchen wir Zeit, um die Hintergründe des Konflikts zu er-arbeiten. Anhand eines Beispielkonflikts werden die Grundlagen der „Gewalt-freien Kommunikation“ vermittelt. Anschließend besprechen wir verschiedene Arten von Konflikten und ihren jeweiligen Lösungsansätze und üben mit Unterstützung in kleinen Gruppen an weiteren eigenen Beispielen die „Gewalt-freie Kommunikation“.

Anmeldung
Tel.: 030 890 285 39
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Kosten: 5,- €
Leitung: Renate Giese - Trainerin für „Gewaltfreie Kommunikation“

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Abenteuer Selbsthilfe – Das Gruppentraining für aktive Mitglieder von Selbsthilfegruppen - Eine Fortbildung an vier Abenden

Modul 1: Meine Gruppe und ich
Donnerstag, 3. September 2020 | 18 - 21 Uhr
Selbsthilfekontaktstelle Steglitz-Zehlendorf Königstr. 42-43 | 14163 Berlin

Diese Reihe setzt sich aus vier Bausteinen zusammen. Die Seminare bauen auf-einander auf und können nur als Block gebucht werden, um ein gemeinsames Lernen in der Gruppe zu ermöglichen. Wir arbeiten mit unterschiedlichsten Methoden wie Rollenspielen, Gruppen-arbeit, Brainstorming, Moderationstechniken, Phantasiereisen u.v.m.

Tel.: 030 890 285 39
E-Mail: fortbildung@remove-this.sekis-berlin.de
Kosten 20,- € (für alle 4 Termine)
Leitung: Götz Liefert, Hanne Theurich, Arbeitskreis Fortbildung

 

Modul  1             Donnerstag, 3. September 2020 |  18 bis 21 Uhr
Meine Gruppe und ich
In diesem Einführungsseminar werden wir uns zunächst mit der eigenen Rolle in der Selbsthilfegruppe beschäftigen. Dabei stehen folgende Fragen im Vordergrund: · Welche Erwartungen habe ich an mich selbst und an die Gruppe? In diesem Baustein werden wir uns damit beschäftigen, wie Gruppen arbeitsfähig werden bzw. bleiben und welche Hindernisse sie hierfür möglicherweise überwinden müssen. Im Zentrum steht dabei der Umgang mit Konflikten. Wir sprechen darüber, was überhaupt ein Konflikt ist und welche konstruktiven Lösungsmöglichkeiten es geben kann.

Modul  2             Donnerstag, 17. September 2020 | 18 bis 21 Uhr
Konflikte in der Gruppe
In diesem Baustein werden wir uns damit beschäftigen, wie Gruppen arbeitsfähig werden bzw. bleiben und welche Hindernisse sie hierfür möglicherweise überwinden müssen. Im Zentrum steht dabei der Umgang mit Konflikten. Wir sprechen darüber, was überhaupt ein Konflikt ist und welche konstruktiven Lösungsmöglichkeiten es geben kann

Modul  3             Donnerstag, 1. Oktober 2020 | 18 bis 21 Uhr
Die Gruppe lebendig erhalten
Methoden für die GruppenarbeitKommunikationDieses Mal werden wir uns mit Prozessen beschäftigen, die zu einem Gruppenklima beitragen, in dem Freude am gemein-samen Arbeiten vorhanden ist oder wiedergefunden wird, sowie Respekt, Wertschätzung und Toleranz bestehen.Insbesondere geht es darum, Methoden, Konzepte oder Regeln zu diskutieren, die einem guten Gruppenklima förderlich sind.

Modul  4             Donnerstag, 8. Oktober 2020 | 18 bis 21 Uhr
Abschluss und Abschied in Gruppen
Am letzten Abend werden wir uns noch ausreichend Zeit für einen Rückblick auf die vorherigen Bausteine nehmen und eventuell noch offen gebliebene Fragen klären. Weiterhin werden wir uns intensiv mit dem Thema Abschied in Gruppen beschäftigen und dabei herausarbeiten, was für uns in welcher Situation einen gelungenen Abschied ausmacht.
Hierzu lernen wir unterschiedliche Methoden und Rituale kennen, die Abschiedsprozesse in Selbsthilfegruppen sinnvoll begleiten und helfen können, den Abschiedsschmerz zu lindern.

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Öffentlichkeitsarbeit mal anders! – Neue Wege in der Kommunikation

Donnerstag, 10. September 2020 | 15 - 18 Uhr
SEKIS – Selbsthilfekontakt- und Informationsstelle | Bismarckstr. 101 | 10625 Berlin

Die eigene Selbsthilfegruppe oder -organisation in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und dadurch der Verwirk-lichung der eigenen Ziele näher zu kommen, bleibt oft ein Vorhaben, das mit viel Arbeit und Unzufriedenheit verbun-den ist. Oft kommen nicht so viel Neue in die Gruppe, wie gewünscht wird. Trotz des vielfältigen Netzwerks der Selbsthilfe, erfordert es manchmal andere Wege und Strategien der Öffentlichkeitsarbeit, die wirklich zur Gruppe passen und nachhaltig sind. Dafür sind Rückmeldungen von neuen Gruppen-interessierten und aus Kooperationen nicht zu unterschätzen. Zugangswege zur Gruppe und eine an-gemessene Willkommenskultur sollten mit der aktuellen Öffentlichkeitsarbeit übereinstimmen. In der Veranstaltung werden Beispiele vorgestellt, wie durch kreative Ideen und Vorgehensweisen, sowie die geeignete Positionierung in der Öffentlichkeit, die eigene Zielgruppe angesprochen werden kann. Kreative Elemente und Vorgehensweisen können die gewünschte Platzierung in der Öffentlichkeitarbeit unterstützen. Beispielsweise hat es eine unterschiedliche Wirkung, ob man vor dem Infostand steht oder dahinter. Es gibt Raum, die eigenen Öffentlichkeitsmaterialien mitzubringen und vorzustellen. Gern geben wir eine Rückmeldung. Wir werden individuelle Antworten für Ihre Anliegen finden.Tel.: 030 890 285 39E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.deKosten: 5,- €Leitung: Ines Krahn - Diplom Sozial-pädagogin, Coach und Moderatorin

 

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Pflegeunterstützung: Begleitung pflegender Angehöriger mit Schuldgefühlen

Donnerstag, 17. September 2020 | 09.30 – 16.45 Uhr
Kompetenzzentrum Pflegeunterstützung | Bismarckstr. 101 | 10625 Berlin

Pflegende Angehörige befinden sich in einem besonderen Feld zwischen Für-sorge, Pflichtgefühl, Liebe und Belastung. Erwartungen an sich selbst und auch die des nahen Umfeldes und der Gesellschaft wollen erfüllt werden. Und auch das Versprechen, das man seinem Angehörigen in guten Zeiten gab, ihn nicht in ein Pflegeheim wegzugeben, lastet schwer auf pflegenden Angehörigen. Und das über Jahre. Und genau in diesem Dilemma befinden sich pflegende Angehörige, wenn sie alles zum Besten erfüllen möchten. Unter diesem inneren und äußeren Druck können ungewollte Dinge geschehen, über die pflegende Angehörige nicht sprechen können und wollen aber es sollten, um sich selbst zu entlasten. In dieser Veranstaltung ergründen wir gemeinsam anhand ihrer Fallbeispiele, wie Schuldgefühle bei pflegenden Angehörigen entstehen, und wie Sie als fachliche Begleiter*innen eine offene „Zuhör-Haltung“ aufbauen können, ohne Ratschläge zu geben, um pflegenden Angehörigen eine Möglichkeit der Entlastung zu geben. Durch die gemeinsame Reflexion werden Sie in einen Verstehensprozess einbezogen, in dem Sie in den Beratungssituationen die richtigen Entscheidungen treffen können.

AnmeldungTel.: 030 890 285 34E-Mail: kompetenzzentrum@sekis-berlin.deKosten: KeineLeitung: Petra Stunkat / Altenpflegerin, Bildungsreferentin

Die eigene Prägung erkennen: Was hat meine Biografie mit meinem Verhalten in Gruppen zu tun?

Samstag, 19. September 2020 | 10 – 16 Uhr
Selbsthilfekontaktstelle Synapse | Schulze-Boysen-Straße 38 | 10365 Berlin

Es ist eine Alltagsweisheit, dass unsere Herkunft, unsere Erziehung, unsere frühe Prägung Einfluss auf unser ganzes Leben nehmen. Was heißt das im konkreten Umgang mit anderen Menschen und ganz besonders in meinem Umgang mit Gruppen? Welche Haltung habe ich entwickelt und wie wirkt sich diese bis heute aus? Welche Vorannahmen und (Vor)urteile habe ich Gruppen gegenüber? In dieser Fortbildung wollen wir am An-fang ein bisschen auf Vergangenheitsreise gehen, um uns unser Verhalten erklärbar zu machen. Es geht darum, das eigene Verhalten zu reflektieren und in Zusammenhang mit der eigenen Prägung zu bringen – das Ziel ist Verständnis und Akzeptanz des eigenen Vorgehens. Im zweiten Teil der Fortbildung wird uns die Zukunft beschäftigen. Im Vordergrund steht die Frage, welche Entscheidung für das zukünftige Verhalten getroffen werden will: läuft alles rund oder gibt es Veränderungswünsche? An welchen Stellen legen mir meine Prägungen Steine in den Weg, wenn es um Beziehungen in der Gruppe geht? Und wie kann ich meine Geschichte nutzen, um damit die Beziehungen in der Gruppe zu stärken?

Eine Fortbildung mit vielen praktischen Übungen zur Eigenreflexion und Selbsterfahrung. Für Selbsthilfe-Erfahrene, die ihre Beziehungen in der Gruppe aktiv gestalten möchten.

Tel.: 030 890 285 39
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Kosten: 10,- €
Leitung: Ruth Uzelino, Sabine von Wegerer, Arbeitskreis Fortbildung

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Persönliches Budget – Eine Leistungsform für Menschen mit Behinderung

Montag, 21. September 2020 | 16 – 18 Uhr
SEKIS – Selbsthilfekontakt- und Informationsstelle | Bismarckstr. 101 | 10625 Berlin

Das persönliche Budget steht seit 2008 allen Menschen mit Behinderung, die auf fremde Hilfe angewiesen sind, offen. Sowohl bei den Sozialämtern, Pflegekassen, Krankenkassen und der Rentenversicherungen als auch bei den Menschen mit Behinderung ist diese Leistungsform viel zu wenig bekannt. Dabei ist sie eine Chance Hilfe zu erhalten und dafür, ein selbstbestimmteres Leben zu führen. Denn das Persönliche Budget erkennt Menschen mit Behinderung als Expert*innen in der eigenen Sache an und ermöglicht damit mehr Teilhabe. Der Vortrag will einen ersten Überblick über diese Leistungsform geben und Grundlagen zu grundsätzlichen Veränderungen durch das Persönliche Budget und zu dem Budgetverfahren vorstellen:· Was ist das persönliche Budget? · Wofür ist das persönliche Budget? · Wie bekomme ich das persönliche Budget? Auf diese und weitere individuelle Fragen werden Sie Antworten erhalten.

Tel.: 030 890 285 39E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.deKosten: KeineLeitung: Kim Lippe, Rechtsanwält*in, Vorsitz der Bundesarbeitsgemeinschaft persönliches Budget.

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Förderung der Selbsthilfe durch Krankenkassen - Regelungen nach § 20 h SGB V

Freitag, 9. Oktober 2020 | 15 – 18 Uhr
SEKIS – Selbsthilfekontakt- und Informationsstelle | Bismarckstr. 101 | 10625 Berlin

Seit vielen Jahren wird die gesundheitliche Selbsthilfe durch die Krankenkassen gefördert. Die Förderung geschieht über eine Pauschal- oder Projektförderung und ist für Selbsthilfegruppen und -organisationen etwas unterschiedlich. Auch gibt es immer wieder im laufenden Jahr Änderungen der Grundlagen der Förderung. Um über die aktuelle Fördersituation am Ende des Jahres für das kommende Jahr zu informieren, findet regelmäßig diese Informationsveranstaltung statt.
Bei diesem Vortrag werden die Grund-lagen und Leitsätze der Krankenkassenförderung vorgestellt und es kann auf Ihre individuellen Fragen eingegangen werden.

Tel.: 030 890 285 39
E-Mail: fortbildung@remove-this.sekis-berlin.de
Kosten: Keine
Leitung: Detlef Fronhöfer, AOK Nordost - Die Gesundheitskasse

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Pflegeunterstützung: Resilienz – Ressourcen und Copingstrategien bei pflegenden Angehörigen

Dienstag, 27. Oktober 2020 | 9.30 – 16.45 Uhr
Kompetenzzentrum Pflegeunterstützung | Bismarckstr. 101 | 10625 Berlin

Angehörige kümmern sich häufig mit großem Engagement und Hingabe um ihre pflegenden Angehörigen. Oftmals reichen Kräfte nicht mehr dafür aus, sich angemessen um sich selbst zu kümmern.

Die Pflege der anderen Personen, Belastungen und Zukunftsängste prägen oft den Alltag und verursachen das Gefühl von Machtlosigkeit und Fremdbestimmung. Der Umgang damit und die Bewältigungsstrategien in stressigen Momenten oder lang anhaltenden belastenden Situationen sind oft sehr unterschiedlich.

Wo manche Menschen gestärkt durch schwierige Situationen im Leben gehen, unterstützt von der eigenen Widerstandskraft, werden andere Menschen geschwächt und erschöpfen sich. Die Akzeptanz der Situation ist oft der erste Schritt, um sich der eigenen Bewältigungsstrategien bewusst zu werden. Es bedarf der Veränderungsbereitschaft, um neue kraftgebende Bewältigungsstrategien zu entwickeln.

Wir werden an unterschiedlichen Bei-spielen verschiedene Methoden kennen-lernen, die dabei helfen können, auf verschiedene belastende Situationen und Herausforderungen, die die gewohnten Reaktionsmöglichkeiten überfordern, zu reagieren. Wir wollen neue Handlungsspielräume für pflegende Angehörige entdecken und Möglichkeiten eröffnen, die persönlichen Ressourcen zu fördern, um individuelle Lösungen zu finden und anzubieten.

Anmeldung
Tel.: 030 - 890 285 34
E-Mail: kompetenzzentrum@remove-this.sekis-berlin.de
Kosten: Keine
Leitung: Ines Krahn – Diplom Sozialpädagogin und Moderatorin

Wie geht Selbsthilfe? Regeln, Strukturen, Konzepte in der Arbeit von Selbsthilfegruppen

Donnerstag, 29. Oktober 2020 | 18 - 21 Uhr
Selbsthilfe- Kontaktstelle Mitte | Perleberger Str. 44 | 10559 Berlin

Wer redet wann und wieviel?

Ist es verboten, egal oder sogar er-wünscht, zu spät zu kommen?
Wie organisieren wir den Zugang von neuen Menschen in unserer Gruppe?


Selbsthilfe ist Selbstorganisation. Menschen mit ähnlichen Anliegen schaffen sich den Raum, ihre Themen gemein-sam bearbeiten zu können. Hier werden Informationen geteilt, Unterstützung erlebt und gegeben, um gemeinsam stärker dem Alltag zu begegnen. Unterschiedliche Menschen schaffen sich dazu unterschiedliche Rahmenbedingungen. Bestimmte Regeln sind inzwischen zu Klassikern der Selbsthilfearbeit geworden. Sie haben sich bewährt, um mit Gesprächen und Begegnungen einen vertrauensvollen Boden zu schaffen. Ähnlich ist es mit bestimmten Abläufen und Strukturen. Sie schaffen die Sicherheit, nicht ständig alles neu diskutieren zu müssen. Auf diesen Grundlagen aber entwickeln Gruppen viele unterschiedliche Konzepte der Zusammenarbeit. Sie ergänzen das Gespräch mit Ritualen, Entspannungstechniken, kreativen Methoden und Arbeitsweisen oder ganz eigenen Elementen, die gerade ihrem Thema und ihrer Zusammensetzung in der Gruppe entsprechen. Dieser Abend will allen drei Bereichen der Gruppengestaltung nachgehen. Auf der Grundlage der Erfahrungen aller Teilnehmer*innen lernen wir die Viel-falt der Gestaltungsmöglichkeiten in der Gruppenarbeit kennen. Wir erhalten ein Gespür für die Vor- und Nachteile bestimmter Regeln und Strukturelemente in der Selbsthilfe.

Tel.: 030 890 285 39
E-Mail: fortbildung@remove-this.sekis-berlin.de
Kosten: 5,- €
Leitung: Ruth Uzelino, Birgit Sowade, Arbeitskreis Fortbildung

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Gewusst wie! – Homepages, Foren & Chats richtig nutzen

Montag, 9. November 2020 | 15 – 18 Uhr
SEKIS – Selbsthilfekontakt- und Informationsstelle | Bismarckstr. 101 | 10625 Berlin

Das Internet ist zum selbstverständlichen Alltagsbegleiter geworden. Auch in der Selbsthilfe sind Homepages, Foren oder Chats eine übliche Form der Kommunikation. Neu sind für viele Gruppen und ihre Mitglieder jedoch die vielfältigen Möglichkeiten der sozialen Netzwerke wie beispielsweise Facebook, Google+ oder WhatsApp.

Die schnellen und bequemen Formen des Austauschs von Informationen und der Vernetzung stellen jedoch sehr hohe Anforderungen an den verantwortlichen Umgang mit persönlichen Daten. Informationen über soziale Probleme oder Gesundheitsfragen sind hochsensibel.

Das Bewusstsein darüber, wie diese Kommunikationsformen mit den Daten, die über soziale Netzwerke meist schnell ausgetauscht werden, von den Anbieter*innen, Firmen oder Dritten genutzt und weitergegeben werden, ist jedoch in der Selbsthilfe noch nicht sehr weit verbreitet. Das Seminar will sehr praxis- und alltagsnah über die datenschutzrechtlichen und problematischen Seiten der kostenlosen und allseits verfügbaren „Hilfen“ und Plattformen informieren. Es soll notwendiges Wissen vermittelt werden, das für einen souveränen Umgang mit‚ Social Media‘ gerade für die Selbsthilfe notwendig ist: · Wie und wofür nutzt die Selbsthilfe das Internet?· Über verschiedene Sichtweisen auf Internet-Foren· Was sind Cookies und was ist Tracking?· Wie weit reicht das Tracking?· Chancen und Risiken der Gesundheits- selbsthilfe im Netz· Datenschutz in der Online-Selbsthilfe: rechtlich geboten – ethisch notwendig· Hilfen für eine sichere Nutzung von Angeboten.

Tel.: 030 890 285 39E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.deKosten: 5,- €Leitung: Miriam Walther, Wissenschaftliche Mitarbeiterin NAKOS

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Verantwortung teilen – Es muss nicht nur Eine*n geben!

Montag, 16. November 2020 | 18 – 21 Uhr
KIS Pankow | Schönholzer Str. 10 | 13187 Berlin

In einer Gruppe läuft nichts von alleine! Und wenn Eine*r alles alleine machen soll, auch nicht! Verantwortung teilen heißt die Devise. Gut läuft es, wenn viele Aufgaben auf mehrere Gruppenmitglieder verteilt werden.Welche Aufgaben gibt es?Wie lässt sich Überlastung vermeiden?An diesem Abend können wir sicher viele Ideen und Anregungen aus den Gruppen zusammentragen, welche dann in den Gruppen diskutiert und angewendet werden können

Tel.: 030 890 285 39
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Kosten: 5,- €
Leitung: Katarina Schneider, KIS
Jana Vogel - Moderator in Offener Treff Angst und Depressionen, Peerberaterin

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Wenn Eine*r in die Krise kommt – was können die Anderen tun? - Und wenn die ganze Gruppe in die Krise gerät?

Donnerstag, 19. November 2020 | 18 – 21 Uhr
Selbsthilfekontaktstelle Schöneberg | Holsteinische Str. 30 | 12161 Berlin

 

1. ABEND

Donnerstag, 19. November2020 |  18 – 21 Uhr
Selbsthilfekontaktstelle Schöneberg | Holsteinische Str. 30 | 12161 Berlin

Immer wieder kommt es vor, dass einzelne Mitglieder einer Selbsthilfegruppe in eine persönliche Krise geraten. In diesem Seminar werden wir uns mit verschie-denen Möglichkeiten zum Umgang mit solchen Situationen beschäftigen. Folgende Fragestellungen können z. B. bearbeitet werden:· Was sind typische Krisen von Gruppen- mitgliedern? · Wie machen sich diese bemerkbar? · Wie kann die Gruppe mit solchen Krisen umgehen? · Wer oder was kann helfen, einen Kon- flikt zu begleiten bzw. aufzulösen?· Welche Ressourcen hat sie hierfür zur Verfügung? · Was kann die Gruppe auffangen und wo ist ihre Grenze? Anhand konkreter Beispiele werden wir verschiedene Krisensituationen näher betrachten und angemessene Lösungen dafür entwickeln.

 

2. ABEND

Donnerstag, 26. November 2020 | 18 – 21 Uhr
Selbsthilfekontaktstelle Schöneberg  |  Holsteinische Str. 30  | 12161 Berlin

Bestimmte Krisen tragen eine Menge Sprengkraft in sich, und manchmal kann die Krise einer einzelnen Person die ganze Gruppe in eine Krise versetzen. Die Selbstheilungskräfte einer Gruppe geraten dann an ihre Grenzen und die Gruppe droht auseinander zu brechen. Am 2. Abend dieser Fortbildung werden die Fragen der Bewältigung der Gruppen-krise im Vordergrund stehen:· Welche Signale sollten möglichst rechtzeitig erkannt werden? · Welche Methoden sind hilfreich zur Unterstützung in so einer Phase? · Welche Hilfsmaßnahmen sollten eingeleitet werden?· Wer oder was kann helfen, einen Konflikt zu begleiten bzw. aufzulösen?

Auch hier werden wieder konkrete Beispiele im Mittelpunkt stehen.

 

Tel.: 030 890 285 39
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Kosten: 10,- € (für beide Termine)
Leitung: Götz Liefert, Hanne Theurich, Arbeitskreis Fortbildung

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Fit für Kooperationen – Wie Selbsthilfeaktive und Gesundheitseinrichtungen gewinnbringend zusammenarbeiten können

Samstag, 21. November 2020 | 10 – 16 Uhr
Nachbarschafft e. V. | Straße am Schoelerpark 37 | 10715 Berlin

Eine Veranstaltung für Selbsthilfeaktive, die mit Gesundheitseinrichtungen zusammenarbeiten oder dies planen. „Selbsthilfegruppen als Kooperations-partner*innen im Gesundheitssystem“ werden in der stationären und ambulanten Gesundheitsversorgung immer häufiger aktiv und wertgeschätzt. Sie sind Partner*innen geworden und suchen selbst nach Partner*innen-schaften, um ihre eigenen Anliegen – z. B. Patient*innenorientierung oder Zertifizierungen – als Standard in Gesundheitseinrichtungen einzubringen. Was braucht es, um für eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe im professionellen System gerüstet zu sein und den gemeinsamen Prozess kreativ und selbst-bewusst voranzubringen? Welche Ressourcen bringen wir mit, was sind unsere Erwartungen und Anliegen? Und wie sieht eigentlich eine gelungene Partner*innenschaft aus? Ziel des Workshops ist es, herauszufinden ob und wie wir Selbsthilfeaktive uns als Kooperationspartner*innen einbringen können und wollen, um unser eigenes Expert*innenwissen auf Augenhöhe zu bringen. Dabei orientieren wir uns an dem Vor-gehen, das dem „Netzwerk Selbst-hilfefreundlichkeit und Patient*innenorientierung“ zugrunde liegt.

Tel.: 030 890 285 39
E-Mail: fortbildung@remove-this.sekis-berlin.de
Kosten: 10,- €
Leitung: Petra Glasmeyer, Birgit Sowade, Arbeitskreis Fortbildung SELBSTHILFE

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Deine Krankheit. Deine Behandlung. Dein Recht! –Patientenrechte kennen und nutzen

Montag, 30. November 2020 | 16 – 18 Uhr
SEKIS – Selbsthilfekontakt- und Informationsstelle | Bismarckstr. 101 | 10625 Berlin

Das Patientenrechte-Gesetz liegt nun schon einige Jahre vor. Dennoch machen Selbsthilfegruppen die Erfahrung, dass diese Rechte nicht allen bekannt sind. Wichtige Elemente sind:· Regelungen des Behandlungs- und Arzthaftungsrechts im Bürgerlichen Gesetzbuch· Förderung der Fehlervermeidungskultur· Stärkung der Verfahrensrechte bei Behandlungsfehlern· Stärkung der Rechte gegenüber Leistungsträger*innen · Stärkung der Patientenbeteiligung· Klärung von Vorgaben für Patienteninformationen Was das im Einzelnen genau bedeutet, möchten wir vorstellen und auf Fragen zur Umsetzung eingehen, damit Aktive in Selbsthilfegruppen ihre Rechte aktiv einfordern und ihre Mitglieder informieren können.

Tel.: 030 890 285 39
E-Mail: fortbildung@remove-this.sekis-berlin.de
Kosten: Keine
Leitung: Karin Stötzner, Patientenbeauftragte Berlin

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