„Bindungshunger“ - Essstörungen als Ausdruck von Bindungsängsten (in Gründung)
Kurt-Tucholsky-Bibliothek
Esmarchstraße 18
10407 Berlin
Gruppentreffen
Bitte erfragen 19:00 – 20:00 Uhr, Die Gruppe befindet sich in Gründung. Geplant ist der Montag alle 2 Wochen.
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Über uns
Viele erleben, dass Nähe verunsichert und der eigene Selbstwert an Bedingungen geknüpft wird: es allen recht machen, funktionieren, bloß nicht „zu viel“ sein. Übermäßiges Essen oder der radikale Verzicht darauf werden dann zu Strategien, Gefühle zu dämpfen oder Kontrolle zurückzuholen. Der Alltag kreist um Pläne und Regeln oder kippt in exzessive Episoden wie Binge-Eating oder Bulimie. Zwischen Rückzug und Klammern, Perfektionismus und „alles oder nichts“ geht die innere Balance verloren. Hinter diesen Mustern stehen oft negative Bindungserfahrungen: Angst, verlassen zu werden, Scham, chronische Anspannung. In der Gruppe benennen wir solche Zusammenhänge, sortieren Erfahrungen und entwickeln einen freundlicheren, realistischeren Umgang mit uns selbst. Im Mittelpunkt stehen Zugehörigkeit und Sicherheit – sowie kleine, tragfähige Schritte, die im Alltag umsetzbar sind.
Sprachen Deutsch