Dach- und Fachverband

der Berliner Selbsthilfekontaktstellen

Fortbildung "Aktiv in Selbsthilfe" - Das vollständige Programm 2017

Seminare, Workshops und Diskussionen zur Selbsthilfe in Berlin

SEKIS und der Arbeitskreis Fortbildung in der Selbsthilfe in selko e.V. bieten jährlich bis zu 60 Veranstaltungen für Aktive in der Selbsthilfe.

Das diskutiert die Selbsthilfe

Selbsthilfe: Migration und Flüchtlinge Herausforderungen durch neue Partner

Veranstaltung des Berliner Selbsthilfe-Forums
März 2017    (genauer Termin und Zeitrahmen wird noch bekannt gegeben)
Rathaus Schöneberg |  John-F-Kennedy-Platz      10825 Berlin  |   Raum 195   

Die Berliner Selbsthilfe und die Kontaktstellen sind durch die große Bedeutung, die der Zuwanderung von Migranten in einer wachsenden Stadt sowie durch die Flüchtlingen zugemessen wird, aufgefordert, Angebote, Handlungsschwerpunkte und fachliche Planungen im Bereich Migration und Flüchtlinge neu zu gestalten. Die Zusammenarbeit mit Menschen aus anderen Ländern und die Integration verschiedener Kulturen in die Arbeit mit und für Selbsthilfegruppen ist zwar schon seit Jahren Bestandteil der Arbeit von Gruppen und der Selbsthilfe-Unterstützung. Die Bedeutung der verschiedenen kulturellen Communities und die hohe Zahl der Flüchtlinge bedeuten aber, dass neue Zielgruppen für die Selbsthilfe hinzukommen. Während der Schwerpunkt der Flüchtlingsarbeit zunächst in den Bereichen Erstversorgung, Unterbringung und der Überwindung notwendiger bürokratischer Erfordernisse lag, beginnen die Flüchtlinge vermittelt über die Projekte der Willkommenskultur in sozialen Einrichtungen, insbesondere in Stadtteilzentren, erste Gruppen zu bilden. Diese Gruppen entstehen zunächst um alltägliche Gemeinsamkeiten, sie könnten auch in Selbsthilfegruppen übergehen. Sie sind aber (anders als klassische Selbsthilfegruppen) noch sehr stark auf professionelle Hilfe Anderer angewiesen. Selbsthilfe ist zu einem erheblichen Teil alltagsnahe  psycho-soziale Hilfe. Die inzwischen vielfach gestellte Frage, ob die Bewältigung von Traumata der Flüchtlinge auch in Selbsthilfe erfolgen könne, stellt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Organisationen und Selbsthilfe-Kontaktstellen vor die Aufgabe, Kompetenzen zu erwerben, damit fachgerecht umzugehen, vor allem an die richtigen professionellen Instanzen zu vermitteln. Neue Kooperationsstrukturen zu professionellen Anbietern der therapeutischen Arbeit sind notwendig. Das Selbsthilfe-Forum will einen solchen Diskurs anregen und Partner verknüpfen.

Anmeldungen        SEKIS |  Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle    
wassink@sekis-berlin.de |  Tel  030 890 285 37  

Altwerden als "sorgende" Angehörige

Montag     16. Januar 2017          14.00 - 17. 00 Uhr                            
Thema      Neuerungen  in der Pflegeversicherung
Ort           Paritätischer Wohlfahrtsverband, Brandenburgische Str. 80  

Ein Gemeinschaftsprojekt von
Landesverband Angehöriger psychisch Kranker ApK - Jutta Crämer - und SEKIS

Es gibt eine Vielzahl an Gruppen von Angehörigen, die sich um das Leben von Kindern oder Partnern mit Krankheiten oder Problemen drehen: Pflegende Angehörige, Angehörige von psychisch Kranken oder Eltern behinderter Kinder.

Zum Glück werden wir heute alle älter und auch lange gesund älter. Aber letztlich führt kein Weg am Altwerden vorbei. Menschen, die sich ihr Leben lang um ihre Angehörigen gekümmert haben, stehen dann vor der Frage, was aus ihren Familienmitgliedern werden wird, wenn sie selber zunehmend weniger in der Lage sind, diese Zuwendung und Sorge zu leisten. Das Wissen darum kann Ängste auslösen, mit denen man lernen muss zu leben. Man kann aber auch versuchen, diese unausweichliche Veränderung bewusst in den Blick zu nehmen und sich aktiv darauf vorbereiten.

· Wer kümmert sich um meinen Sohn/Tochter/ Ehemann, wenn ich es nicht mehr kann?

· Was muss ich rechtlich regeln, damit alles so stattfinden kann, wie es für die Betroffenen am besten ist?

· Welche rechtlichen Vorkehrungen muss man in jedem Fall treffen?

· Welche Unterbringungsmöglichkeiten gibt es für besondere Versorgungsbedarfe?

· Wie kann man Gespräche führen mit denjenigen, die man dann um Hilfe bitten muss?

· Bei wem kann ich Hilfe finden und was muss ich selber regeln?

Es ist gut, wenn man sich mit diesen Fragen nicht alleine auf den Weg machen muss. Wir wollen versuchen, die ersten Schritte dahin gemeinsam zu gehen.

Montag 16. Januar 2017 14.00 - 17. Uhr
Thema Neuerungen  in der Pflegeversicherung

Weitere Termine

Montag           13. März 2017                              14.00 - 17.00 Uhr
Montag           15.  Mai 2017                               14.00 - 17.00Uhr
Montag           10. Juli  2017                                14.00 - 17.00 Uhr

Ort              Paritätischer Wohlfahrtsverband, Brandenburgische Str. 80
Anmeldung    Jutta Crämer - Landesverband Angehörige psychisch Kranker 

Tel  030 892 68 86 (Anrufbeantworter)
Mail jhcraemer@aol.com

 

 

 

Viele Wege führen zum Ziel - Die unerschöpfliche Vielfalt der Selbsthilfe

Auftaktveranstaltung 2017
Samstag         4. Februar 2017     11.00 - 16.00 Uhr

Ort                Villa Donnersmarck | Schädestr. 9 -13 | 14165 Berlin

Die Selbsthilfe wird immer bunter – nicht nur in der Breite und Vielfalt der aufgegriffenen Themen sondern auch in der Ausbildung neuer Zielgruppen wie der Jungen Selbsthilfe oder der Migrationsselbsthilfe. Wie arbeiten all diese Gruppen, was sind ihre Besonderheiten und Unterschiede?

Unsere Eröffnungsveranstaltung soll diesmal zu einem Forum der Begegnung der Vielfalt der Selbsthilfe werden: Vielfalt kann sich auf die unterschiedlichen Themen beziehen, die Selbsthilfegruppen verfolgen, sie drückt sich in der Herkunft und Nationalität ihrer Mitglieder aus, sie bezieht sich auf die Gruppenkultur, auf Alter und Geschlecht, auf die Konzepte in der Arbeit, auf Methodenvielfalt und auf vieles mehr.
Was Vielfalt in der Selbsthilfe bedeutet, wollen wir an diesem Tag mit Ihnen, herausfinden - wie immer mit einer Vielfalt von kreativen Methoden, die uns gut miteinander in Kontakt bringen werden. Neben der Entdeckung der Vielfalt werden wir uns dabei auch mit Fragen beschäftigen wie:

  • Was macht Vielfalt mit uns?
  • Wann ist sie Reiz und Herausforderung oder sogar ein Geschenk,
    wann wird sie zur Überforderung?
  • Wie viel Vielfalt ist wann und wie möglich?
  • Was ist, wenn die Vielfalt fehlt?
  • Kehrt die Eintönigkeit ein oder können dabei auch positive Aspekte wie Vertrautheit, Sicherheit und Klarheit entstehen?

Sie sind herzlich eingeladen, die verschiedenen Gesichter der Selbsthilfe an diesem Tag
leibhaftig zu erleben und sichtbar werden zu lassen!
Diese Veranstaltung wird vom Arbeitskreis Fortbildung angeboten. Sie hat interaktiven
Charakter, das Erfahrungswissen der Teilnehmenden wird eingebunden.

 

 

Samstag         4. Februar 2017      11.00 - 16.00 Uhr Ort                  Villa Donnersmarck | Schädestr. 9 -13 | 14165 Berlin Leitung           Das Team des Arbeitskreises Fortbildung                                          Kosten            keine      Preiswerter  Mittagstisch am Veranstaltungsort Anmeldung    Tel  030-80 19 75 14 | Selbsthilfekontaktstelle Steglitz-Zehlendorf  

Selbsthilfe und Autonomie - Autonomie der Selbsthilfe

Montag   30. Oktober 2017           15.00 – 18.00 Uhr
Ort        SEKIS | Bismarckstr.101 | 10625 Berlin

Wahrung von Selbstbestimmung und Vermeidung von Interessenskonflikten Die Gemeinschaftliche Selbsthilfe in Selbsthilfegruppen, Selbsthilfeorganisationen ebenso wie die professionelle Selbsthilfeunterstützung in Selbsthilfe-Kontaktstellen haben in den letzten Jahren  große Anerkennung für ihre Arbeit erfahren. Die damit einhergehende Zunahme an Aufgaben und ihre stärkere Einbindung in Gremien der gesundheitlichen oder sozialen Versorgung stellt die Selbsthilfe aber auch vor große Herausforderungen an ihre Organisation und Ausstattung. Um die vielfältigen Aufgaben realisieren zu können, sind finanzielle Mittel erforderlich, die nicht immer ausreichend verfügbar sind. Neben Mitgliedsbeiträgen und Fördermitteln von der öffentlichen Hand und von den Krankenkassen werden zum Teil auch Spenden und Sponsoringmittel eingeworben.

Die Förderung der Selbsthilfe durch Wirtschaftsunternehmen – insbesondere von Arzneimittel- und Medizinprodukte-Unternehmen sowie Hilfsmittelherstellern – werden im Feld der Selbsthilfe und auch darüber hinaus öffentlich diskutiert. Liegt eine große Nähe zwischen dem Krankheitsbild einer Selbsthilfegruppe oder -organisation und den Produkten eines fördernden Unternehmens vor, wird die Gefahr einer unerwünschten Einflussnahme durch das fördernde Unternehmen auf die Meinungsbildung und auf die Informationsmedien der Selbsthilfe gesehen: Es können Interessenskonflikte entstehen. Die Selbsthilfe ist deshalb gefordert, die Annahme solcher Gelder sorgfältig zu prüfen, transparent zu behandeln und eventuell auch abzulehnen.    

Leitung                            Ursula Helms - Stellv. Sprecherin der Patientenvertretung im G-Ba
Kosten                             keine
Anmeldung                   wassink@sekis-berlin.de   |     Tel   030  890 285 37

Methoden für die Gruppenarbeit

Moderationstechniken in der Selbsthilfe

Dienstag    14. Februar 2017       18.00 – 21.00 Uhr
Ort            Selbsthilfetreffpunkt im Nachbarschaftsheim Schöneberg

Gespräche zu moderieren, zu strukturieren und zu begleiten, schafft der Gruppe Freiraum, sich auf den Inhalt zu konzentrieren. Dies ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, die aber auch sehr spannend sein und viel Freude bereiten kann.

Im Rahmen einer Selbsthilfegruppe ist es manchmal nicht leicht Menschen zu finden, die diese Aufgabe übernehmen. Selbst Teil des Gespräches zu sein und gleichzeitig auf den Rahmen zu achten, kann schnell überfordern. Ängste vor der Verantwortung, oder etwas falsch zu machen, können weitere, Hemmnisse sein.

Die Fortbildung möchte Handwerkszeug für die Moderation von Gruppengesprächen vermitteln. Sie hilft, die mit der Moderation verbundene Rolle in der Selbsthilfegruppe besser zu verstehen. So werden die damit verbundenen Aufgaben überschaubar und die vermeintliche Verantwortung leichter.

Zwei Abende, die Mut machen, sich mit diesem Know-How in der Gruppe einzubringen und auszuprobieren. Dabei werden uns folgende Themen beschäftigen:

·         Rolle der Moderatorin I des Moderators

·         Aufgaben der Moderatorin I des Moderators

·         Methoden in der Moderation

·         Unterschied Moderation und Leitung

Hinweis:              Bei ausreichendem Interesse möchten wir am 28. Februar 2017 einen Workshop zur Vertiefung anbieten (zusätzlich € 6,00).
Diese Veranstaltung wird vom Arbeitskreis Fortbildung angeboten.
Sie hat interaktiven Charakter, das Erfahrungswissen der Teilnehmenden wird eingebunden.

Dienstag             14. Februar 2017              18.00 – 21.00 Uhr

Dienstag             21. Februar 2017              18.00 – 21.00 Uhr

Ort                         Selbsthilfetreffpunkt  im Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V.

                               Holsteinische Str.30, 12161 Berlin (Friedenau)

Leitung                 Birgit Sowade, Jens Erik Geißler

Selbst- und Fremdwahrnehmung

Samstag   29.  April 2017       10.00 -  16.00 Uhr
Ort      Eigeninitiative Selbsthilfezentrum Treptow-Köpenick | Genossenschaftsstr. 70 | 12489

Unser Verhalten und wie wir mit anderen in Kontakt treten, hat auf vielfältige Weise damit zu tun, wie wir unser Selbst sehen. Dabei ist vielen von uns klar, dass unsere Selbsteinschätzung sich sehr von der Sicht anderer Menschen unterscheiden kann. Dies einzuschätzen ist nicht immer leicht und auch der achtsame Umgang mit sich und anderen will geübt sein, was im Besonderen für Treffen in Selbsthilfegruppen gilt. Bei dieser Fortbildung wird es zunächst um unseren Selbstwert gehen, um unser Selbstbewusstsein und unsere Selbstbehauptung.

Wer bin ich? Wie bin ich? Was will ich?

Dabei haben wir einen Blick auf uns und unsere innere Haltung, wollen Wertungen fallen lassen und uns in Selbstannahme und Selbstanerkennung üben. Darauf aufbauend wenden wir unseren Blick nach “außen” und wollen Verschiedenstes gemeinsam ansehen und ausprobieren, insbesondere:

  • Wie kann ich gut auf mich und mein Gegenüber achten?
  • Wie kann ich meine Bedürfnisse verständlich machen?
  • Wie kann ich Kontakt und Verständigung auf Augenhöhe leben?
  • Was ist mein Handlungsspielraum und wie kann ich diesen erweitern?
  • Was wünsche ich mir als respektvolles Miteinander in meiner Gruppe?

Diese Veranstaltung wird vom Arbeitskreis Fortbildung angeboten. Sie hat interaktiven Charakter, das Erfahrungswissen der Teilnehmenden wird eingebunden.  

Samstag  29.  April 2017          10.00 -  16.00 Uhr
Ort      Eigeninitiative Selbsthilfezentrum Treptow-Köpenick | Genossenschaftsstr. 70 | 12489 Berlin
Leitung     Ruth Uzelino, Jens Erik Geißler
Kosten       12  
Anmeldung     eigeninitiative@ajb-berlin.de | Tel 030 - 631 09 85

Kraftquellen und innere Balabce

Samstag  6. Mai 2017    10.00 -  16.00 Uhr
Ort  Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V. | Der Nachbar“-Stadtteiltreff  |  Cranachstraße 7  |  12157 Berlin

Im Leben geht es oft darum, den Fokus auf das zu richten, was uns wieder Mut, Kraft und Energie geben kann. Jeder von uns und auch jede Selbsthilfegruppe schöpft die Energien jedoch aus unterschiedlichen Dingen oder Tätigkeiten. Da lohnt sich ein Blick auf die Vielfalt an Möglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen. In dieser Fortbildung möchten wir die Achtsamkeit für derartige „Kraftquellen“ wecken, und ergründen, wie wir diese für ein ausgewogenes Leben und unsere Gruppen nutzen können. Besondere Inhalte dieser Fortbildung werden sein:

  • Welches Spektrum an Kraftquellen gibt es?
  • Wo liegt der Unterschied zu Krafträubern?
  • Warum sind diese individuell oft sehr unterschiedlich?
  • Wie finden wir unsere Balance, unseren Wohlfühlbereich?
  • Wie können wir unsere Ressourcen angemessen nutzen?

Diese Veranstaltung wird vom Arbeitskreis Fortbildung angeboten. Sie hat interaktiven Charakter, das Erfahrungswissen der Teilnehmenden wird eingebunden.

 

Samstag  6. Mai 2017   10.00 -  16.00 Uhr
Ort                Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V. | „Der Nachbar“-Stadtteiltreff  |  Cranachstraße 7  |  12157 Berlin
Leitung     Susanne Fischer, Jens Erik Geißler
Kosten       12 
Anmeldung      selbsthilfe@nbhs.de  | Tel   030   85 99 51 30/33

Grenzen setzen

Freitag    13. Oktober 2017            18.00 - 21.00 Uhr
Samstag  14. Oktober  2017          11.00 - 17.00 Uhr
Ort   Eigeninitiative Selbsthilfezentrum Treptow-Köpenick  |  Genossenschaftsstr. 70, 12489 Berlin

Mitglieder aus Selbsthilfegruppen, die sich besonders aktiv für die Belange ihrer Gruppe einsetzen, stehen häufig in der Gefahr, zu viel Verantwortung zu übernehmen und damit über ihre eigenen Grenzen zu gehen. In diesem Seminar werden wir uns deshalb umfassend mit dem Thema angemessener  Grenzsetzungen beschäftigen. Folgende Themen und Fragen werden uns dabei besonders beschäftigen:

  • Grenzen erkennen: Woran erkenne ich, dass ich an meiner Grenze bin?
  • Was tue ich, wenn meine Grenzen überschritten werden? · 
  • Grenzen zeigen: Wie teile ich anderen mit, dass meine Grenzen überschritten worden sind?

Grenzüberschreitungen vermeiden und Verantwortung abgeben:

  • Wie kann ich zukünftig dafür sorgen, dass meine Grenzen gewahrt bleiben?
  • Was an Verantwortung möchte ich abgeben?
  • Für welche Aufgaben möchte ich andere Mitglieder gewinnen?  

Das Seminar setzt  an den konkreten Erfahrungen und Fallbeispielen der TeilnehmerInnen an. Mit Hilfe kreativer Übungen und Rollenspielen werden wir auf sehr anschauliche Weise Zugang zum Thema finden und individuell angemessene Lösungen für passende Grenzsetzungen finden.   Diese Veranstaltung wird vom Arbeitskreis Fortbildung angeboten. Sie hat interaktiven Charakter, das Erfahrungswissen der Teilnehmenden wird eingebunden.

Leitung                            Ruth Uzelino  und   Götz Liefert
Kosten                             18  
Anmeldung                   eigeninitiative@ajb-berlin.de    |    Tel  030   6310985

Achtsamkeit und Aufmerksamkeit

Samstag    11. November 2017                           10.00 - 16.00 Uhr

Ort    Selbsthilfezentrum Eigeninitiative Treptow-Köpenick |  Genossenschaftsstraße 70   (Ecke Dörpfeldstraße 42, am Markt   |    12489 Berlin - Köpenick-Adlershof

In Selbsthilfegruppen gehen Menschen ganz persönliche Beziehungen ein, wenn sie ihre Probleme und Sorgen offenlegen. Das Miteinander erfordert daher eine besondere Sensibilität von allen Beteiligten, wenn man eine stabile Gruppe aufbauen und  erhalten will. Diese Sensibilität muss sich sowohl auf die Einzelnen als auch auf die Gruppe als Ganzes richten. Deshalb wollen wir unser Augenmerk zum einen auf uns als Aktive der Gruppe legen:

  • Wie geht es uns in der Gruppe, wie fühlen wir uns und was brauchen wir?
  • Andererseits aber auch auf die Selbsthilfegruppe an sich:
  • Was geschieht hier, wo will die Gruppe hin und wie geht es den anderen?

Daher wollen wir in diesem Workshop unsere Sinne sensibilisieren und versuchen, unsere Wahrnehmung zu verbessern. Besondere Inhalte und Fragestellungen können sein:

  • Wie (und warum) nehmen wir etwas wahr? · 
  • Wie werde ich ein guter bzw. besserer Beobachter? · 
  • Wie schaffe ich eine gute Balance aus eigenen- und Gruppeninteressen?  

Diese Veranstaltung wird vom Arbeitskreis Fortbildung angeboten. Sie hat interaktiven Charakter, das Erfahrungswissen der Teilnehmenden wird eingebunden. 

 

Leitung                             Ruth Uzelino,  Sabine von Wegerer
Kosten                              12 €
Anmeldung                   Tel    030  631 09 85  |    eigeninitiative@ajb-berlin.de

Methoden thematischen Arbeitens

Montag     20. November 2017 18.00 - 21.00 Uhr
Ort     KIS – Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe Pankow |  Schönholzer Str. 10   |   13187 Berlin

Viele Gespräche laufen von alleine. Die gemeinsamen Erfahrungen im Umgang mit der Erkrankung bringen genügend Anstöße für den Austausch. Häufig genießen Gruppen die Zeit, um wirklich aufmerksam Raum für die Lebenssituation einzelner Teilnehmer zu haben. Daneben bringt die Arbeit an vorher abgestimmten Themen alle weiter. Auch hier sind die persönlichen Erfahrungen der Gruppenmitglieder das tragende Element. Statt einzelner Lebenssituationen stehen aber die Herausforderungen im Vordergrund, die den meisten Teilnehmer*innen gemeinsam sind.

  • Wie finden wir gemeinsame Themen? · 
  • Was hilft uns beim Einstieg in das Thema? · 
  • Wie strukturieren wir unser Gespräch ohne zu sehr abzuschweifen? · 
  • Welche Methode stützt den einzelnen, was das Gruppengespräch?

Der Workshop stellt Methoden thematischen Arbeitens vor und hilft zu verstehen, worin sie sich unterscheiden und wann sie anwendbar sind. Dabei spielen kreative Methoden ebenso eine Rolle wie Methoden der Strukturierung und Visualisierung. Methodisch arbeitet der Workshop mit einem Wechsel aus kurzen Vortragselementen, Gruppengespräch und dem praktischen Ausprobieren einzelner Elemente. Am Ende der Fortbildung geht jede/r Teilnehmer*in mit einem Fundus methodischer Ideen zur Themenarbeit nach Hause.   Diese Veranstaltung wird vom Arbeitskreis Fortbildung angeboten. Sie hat interaktiven Charakter, das Erfahrungswissen der Teilnehmenden wird eingebunden.  

Leitung           Katarina Schneider   und   Birgit Sowade
Kosten            6  
Anmeldung     kis@hvd-bb.de  |  Tel   030   499 870 910

Basiswissen für die Selbsthilfe

Selbsthilfe und Beratung

Donnerstag, 16. Februar 2017   |   18 - 21 Uhr
Donnerstag, 23. Februar 2017   |   18 - 21 Uhr
Donnerstag, 23. März  2017   |   18 - 21 Uhr
Donnerstag, 30. März  2017   |   18 - 21 Uhr

Selbsthilfe-Kontaktstelle Zehelendorf | Königstr. 42  |  14163 Berlin

Unser Verhalten und wie wir mit anderen in Kontakt treten, hat auf vielfältige Weise damit zu tun, wie wir unser Selbst sehen. Dabei ist vielen von uns klar, dass unsere Selbsteinschätzung sich sehr von der Sicht anderer Menschen unterscheiden kann. Dies einzuschätzen ist nicht immer leicht und auch der achtsame Umgang mit sich und anderen will geübt sein, was im Besonderen für Treffen in Selbsthilfegruppen gilt. Bei dieser Fortbildung wird es zunächst um unseren Selbstwert gehen, um unser Selbstbewusstsein und unsere Selbstbehauptung.

  • Wer bin ich? Wie bin ich? Was will ich?

Dabei haben wir einen Blick auf uns und unsere innere Haltung, wollen Wertungen fallen lassen und uns in Selbstannahme und Selbstanerkennung üben. Darauf aufbauend wenden wir unseren Blick nach “außen” und wollen Verschiedenstes gemeinsam ansehen und ausprobieren, insbesondere:

  • Wie kann ich gut auf mich und mein Gegenüber achten?
  • Wie kann ich meine Bedürfnisse verständlich machen?
  • Wie kann ich Kontakt und Verständigung auf Augenhöhe leben?
  • Was ist mein Handlungsspielraum und wie kann ich diesen erweitern?
  • Was wünsche ich mir als respektvolles Miteinander in meiner Gruppe?

Diese Veranstaltung wird vom Arbeitskreis Fortbildung angeboten. Sie hat interaktiven Charakter, das Erfahrungswissen der Teilnehmenden wird eingebunden.  

 

 

Samstag   29.  April 2017       10.00 -  16.00 UhrOrt      Eigeninitiative Selbsthilfezentrum Treptow-Köpenick | Genossenschaftsstr. 70 | 12489 Berlin Leitung           Ruth Uzelino, Jens Erik Geißler Kosten             12   € Anmeldung    eigeninitiative@ajb-berlin.de | Tel 030 - 631 09 85  

Die kommen alle nur ein oder zwei Mal - Vom Umgang mit „Durchreisenden“ in Selbsthilfe

Donnerstag      2. März 2017           18.00 - 21.00 Uhr
Selbsthilfe- Kontaktstelle Mitte | StadtRand gGmbH

Das Phänomen der „Durchreisenden“ kennen eigentlich alle Gruppen. Menschen kommen zum ersten Mal, man stellt sich vor und stellt sich ein – und schon war es auch wieder das letzte Mal, dass man sich gesehen hat.

Manche Gruppen und Themenfelder leiden unter dieser Erfahrung häufiger als andere. Das macht mürbe und frustriert. Es enttäuscht die Hoffnung auf neue Teilnehmer*innen und irritiert das gemeinsame Arbeiten an den eigentlichen Themen.

Dieser Abend wird versuchen dem Phänomen der „Durchreisenden“ auf die Spur zu kommen. Die Gründe, nicht weiter zur Gruppe zu kommen, können vielfältig sein. Wir zeigen unterschiedliche Beweggründe auf und versuchen die dahinterliegenden Motive zu verstehen.

In einem zweiten Schritt werden gemeinsam Strategien entwickelt, um neuen Anfragen gerecht zu werden, ohne die eigene Arbeit zu sehr darunter leiden zu lassen. Den unterschiedlichen Beweggründen „Durchreisender“ versuchen wir dabei mit jeweils angepassten Strategien zu begegnen.

Diese Veranstaltung wird vom Arbeitskreis Fortbildung angeboten.
Sie hat interaktiven Charakter, das Erfahrungswissen der Teilnehmenden wird eingebunden

Donnerstag      2. März 2017                      18.00 - 21.00 Uhr
Ort           Selbsthilfe- Kontaktstelle Mitte | StadtRand gGmbH | Perleberger Str. 44, 10559 Berlin
Leitung       Götz Liefert  und  Birgit Sowade
Kosten           6 

Anmeldung        kontakt@stadtrand-berlin.de  |  Tel   030  394 63 64

Förderung der Selbsthilfe durch Krankenkassen nach § 20 h SGB V

Montag     9. Oktober 2017   15.00 - 18.00 Uhr
Ort   SEKIS | Bismarckstr.101 | 10625 Berlin

Regelungen der Förderung nach § 20 h SGB VDer Gesetzgeber gibt den gesetzlichen Krankenkassen vor, Selbsthilfe im Gesundheitsbereichzu fördern. Krankenkassen und Krankenkassenverbände sind verpflichtet, Selbsthilfegruppen,Selbsthilfeorganisationen und Selbsthilfe-Kontaktstellen zu fördern. Gefördert werden sie, wenn sie sich die gesundheitliche Prävention oder Rehabilitation von Versicherten zum Ziel gesetzt haben und sich zu einem Thema treffen, das im Verzeichnisder anerkannten Krankheiten für die Selbsthilfeförderung aufgeführt ist.
Selbsthilfe-Kontaktstellen müssen für eine Förderung ihrer gesundheitsbezogenen Arbeitthemenbereichs- und indikationsgruppenübergreifend tätig sein. Neben den beiden Förderbereichen „Kassenübergreifende Gemeinschaftsförderung“ und „Kassenindividuelle Projektförderung“ gibt es noch die verschiedenen Förderebenen

  • die örtliche Gruppenförderung
  • die Förderung auf der Landesebene
  • die Förderung auf der Bundesebene

Wir wollen uns einen Überblick verschaffen über die gesetzlichen Grundlagen, die Leitsätzeder Krankenkassen, über die Antragsfristen, die Antragsunterlagen, die Förderformen und die Nachweisführung.

Leitung     Detlef Fronhöfer , Tel: 030 – 890 285 33

Kosten      keine
Anmeldung sekis@sekis-berlin.de

Umgang mit (zu) großen Gruppen

Mittwoch  10. Mai 2017    18.00 - 21.00 Uhr
Ort  Selbsthilfekontaktstelle Marzahn-Hellersdorf | Alt-Marzahn 59a | 12685 Berlin

Selbsthilfegruppen leben von ihren Mitgliedern und deren Zusammenhalt. Was machen wir aber, wenn die Gruppe stetig wächst? Da wird es schwierig jedem gerecht zu werden, jedem genügend Raum zu lassen und oft gehen wertvolle Gedanken oder Meinungen unter. Manchmal geht auch der eine oder die andere Mitstreiterin, was so gar nicht im Sinne der ursprünglichen Gruppe war. Ist oder wird die Gruppe (zu) groß, gilt es aktiv zu werden, um diesen oder ähnlichen unvermeidlichen Problemen aus dem Wege zu gehen: · Wollen wir uns schließen oder weiter geöffnet bleiben? · Wollen wir uns teilen und wenn ja auf welche Weise? · Wie moderieren wir am besten große oder geteilte Gruppen? Diese und ähnliche Fragen werden uns an diesem Abend beschäftigen.   Diese Veranstaltung wird vom Arbeitskreis Fortbildung angeboten. Sie hat interaktiven Charakter, das Erfahrungswissen der Teilnehmenden wird eingebunden.

Referenten                    Jens Erik Geißler, Christian Lange
Kosten                              6   
Anmeldung                   selbsthilfe@wuhletal.de | Tel   030  542 51 03

Motivation für und durch Gruppenleitung

Samstag     13. Mai 2017      10.00 - 16.00 Uhr
Ort:   Selbsthilfekontaktstelle Steglitz-Zehlendorf Mittelhof e.V. | Königstraße 42-43  |   14163 Berlin

In vielen Gruppen und kleineren Vereinen übernehmen Einzelne die Verantwortung für die Koordination. Sie kommen damit nicht selten in eine Leitungsrolle. Sie wollen nicht nur dafür sorgen, dass die Abläufe der Gruppentreffen funktionieren oder gemeinsame Vorhaben gelingen. Sie müssen manchmal auch in die Rolle eines „Vorgesetzen“ schlüpfen, ob sie wollen oder nicht. Die Verantwortlichen sind dann einerseits dafür zuständig, dass die Mitglieder angemessen vertreten und berücksichtigt werden oder sich verstanden fühlen und anderseits aber auch nicht überfordert werden. Die Rolle der Leitung einer Gruppe verlangt vielseitiges Wissen über Kommunikation. In diesem Workshop wollen wir gemeinsam Situationen anschauen, wie das Miteinander zwischen der Gruppe und Leitung funktioniert, wie man sensibel für Zwischentöne werden kann, die für alle von Bedeutung sind.   Wir werden durch Einzel- und Gruppenarbeit: · Aktiv die eigenen Erfahrungen darstellen - positiv wie negative · Eigene Grenzen wahrnehmen und überlegen, wie darauf zu reagieren ist · Neue Lösungswege erarbeiten.   Diese Veranstaltung wird vom Arbeitskreis Fortbildung angeboten. Sie hat interaktiven Charakter, das Erfahrungswissen der Teilnehmenden wird eingebunden.  

Leitung:                           Katharina Kloß  und  Sabine von  Wegerer
Kosten:                             12 
Anmeldung:                  Tel   030  80 19 75 33  |  selbsthilfe@mittelhof.org

Abschied und Trauer in Selbsthilfegruppen

Donnerstag    22.  Juni  2017   18.00 - 21.00 Uhr
Donnerstag    29. Juni   2017      18.00 - 21.00 Uhr
Ort     Selbsthilfetreffpunkt Siemensstadt | Wattstr. 13    |    13629 Berlin

Abschiede sind Bestandteil des Gruppenlebens in der Selbsthilfe – vertraute Mitglieder gehen, Gruppenthemen können sich verändern oder eine Gruppe denkt  an ihre Auflösung. Manchmal geht es sogar um den endgültigen Abschied, weil ein Gruppenmitglied gestorben ist. An zwei Abenden werden wir uns mit all diesen Aspekten von Abschieden beschäftigen. Wir empfehlen die Teilnahme an beiden Modulen, es besteht jedoch auch die Möglichkeit, nur an einem Abend teilzunehmen.

Modul 1: Abschied in der Selbsthilfegruppe

Wie gestalten Selbsthilfegruppen Abschiede? Was ist ein „gelungener“ Abschied und was gehört alles dazu? Auf welche Art kann ein nicht gelungener Abschied eine Gruppe in ihrer Entwicklung einschränken?

An diesem Abend werden wir uns intensiv mit dem Thema Abschied in Gruppen beschäftigen und dabei herausarbeiten, was für uns in welcher Situation einen gelungenen Abschied ausmacht. Hierzu lernen wir unterschiedliche Methoden und Rituale kennen, die Abschiedsprozesse in Selbsthilfegruppen sinnvoll begleiten und helfen können, den Abschiedsschmerz zu lindern.

Diese Veranstaltung wird vom Arbeitskreis Fortbildung angeboten.
Sie hat interaktiven Charakter, das Erfahrungswissen der Teilnehmenden wird eingebunden.

Donnerstag   22.  Juni  2017 18.00 - 21.00 Uhr
Ort   Selbsthilfetreffpunkt Siemensstadt | Wattstr. 13 |13629 Berlin
Leitung                             Sabine von Wegerer und   Götz Liefert
Kosten                              6 
Anmeldung                   shtsiemensstadt@casa-ev.de   |   Tel 030  3817057

Modul 2:        Trauer in der Selbsthilfegruppe

Wenn ein Gruppenmitglied stirbt, entstehen viele Gefühle: Entsetzen, Trauer, Angst vor der eigenen Sterblichkeit, vielleicht sogar Wut oder Dankbarkeit, dass jemand von schwerer Krankheit erlöst wurde.
Aber trauern bedeutet auch zu lernen, sich auf Neues einzulassen, Bewältigungsstrategien und Stärke zu entwickeln. Was kann eine Gruppe tun, um diesen Trauerprozess gemeinsam zu bewältigen, wieder Sicherheit zu gewinnen und die Lebendigkeit zu erhalten oder wieder zu erlangen.
Inhalte an diesem Abend werden sein:

  • Trauerprozesse und Trauerphasen kennen lernen
  • Hilfreiche Rituale entwickeln
  • Raum für eigene Trauerbewältigung und Raum für Gemeinsames entdecken

Diese Veranstaltung wird vom Arbeitskreis Fortbildung angeboten.
Sie hat interaktiven Charakter, das Erfahrungswissen der Teilnehmenden wird eingebunden.
Donnerstag    29. Juni   2017      18.00 - 21.00 Uhr
Ort     Selbsthilfetreffpunkt Siemensstadt | Wattstr. 13    |    13629 Berlin
Leitung                             Sabine von Wegerer, Götz Liefert
Kosten:                             6 
Anmeldung                    shtsiemenstadt@casa-ev.de, Tel  030  3817057

Konflikte in der Selbsthilfegruppe

Samstag  24. Juni 201710.00 - 16.00 Uhr
Ort     Selbsthilfekontaktstelle Marzahn-Hellersdorf | Alt-Marzahn 59a | 12685 Berlin

Konflikte können in jeder Gruppe entstehen – bei gelungener Konfliktlösung fühlt sich die Gruppe jedoch nicht nur erleichtert, sondern auch bereichert und kann daran wachsen. Schließlich leben viele Gruppen von der Unterschiedlichkeit ihrer Mitstreiter und diese gilt es zu bewahren. In dieser Fortbildung werden wir uns damit beschäftigen, was ein Konflikt ist, zu welchen typischen Gruppenkonflikten es kommen kann, wie man Verständnis und Versöhnung erreichen kann und welche konstruktiven Lösungsmöglichkeiten es des Weiteren gibt. Wir werden uns u. a. mit den Fragen beschäftigen: · Was tue ich, wenn ich selbst in einen Konflikt involviert bin? · Wie verhalte ich mich, wenn ich nicht unmittelbar am Konflikt beteiligt bin? · Was passiert, wenn Konflikte eskalieren? · Wer oder was kann helfen, einen Konflikt zu begleiten bzw. aufzulösen?   Diese Veranstaltung wird vom Arbeitskreis Fortbildung angeboten. Sie hat interaktiven Charakter, das Erfahrungswissen der Teilnehmenden wird eingebunden. 

Referenten                    Petra Glasmeyer   und   Jens Erik Geißler
Kosten                              12 
Anmeldung                   selbsthilfe@wuhletal.de  | Tel  030   542 51 03

Integration neuer Mitglieder

Dienstag    19. September 2017   18.00 - 21.00 Uhr
Dienstag    26. September 2017   18.00 - 21.00 Uhr
Ort  Horizont Selbsthilfe Kontakt- und Beratungsstelle | Ahrenshooper Str. 5 | 13051 Berlin (Hohenschönhausen)

Selbsthilfegruppen leben von ihren Mitgliedern und deren Zusammenhalt. Dabei gibt es meist eine gewisse Fluktuation und immer wieder kommen “Neue” dazu. Das bedeutet viel Potenzial, aber auch Herausforderungen für die bestehende Gruppe. Einerseits kommt durch neue Mitglieder “frischer Wind” in die Gruppe, andererseits kann es zu Veränderungen, Irritationen oder sonstigen Störungen durch den Zuwachs kommen. Hier wollen wir ansetzen und uns gemeinsam Gedanken um neue Mitglieder und deren Integration machen:

  • In welcher Art und Weise wollen wir neue Mitglieder aufnehmen?
  • Haben wir dafür klar abgesprochene Vorgehensweisen?
  • Wie können wir neue Mitglieder willkommen heißen und sie mit unseren Regeln, Abläufen und unserer Kultur vertraut machen?
  • Wie viel Raum möchten wir den neuen Mitgliedern zu Beginn und während der ersten Treffen geben?
  • Was können wir tun, damit neue Gruppenmitglieder weder sich noch die Gruppe überfordern?

Diese und ähnliche Fragen werden uns an diesem Abend beschäftigen, dabei werden die Besonderheiten verschiedener Selbsthilfegruppen berücksichtigt.   Diese Veranstaltung wird vom Arbeitskreis Fortbildung angeboten. Sie hat interaktiven Charakter, das Erfahrungswissen der Teilnehmenden wird eingebunden.

Leitung                           Götz Liefert, Jens Erik Geißler
Kosten                            12 
Anmeldung                   Info@selbsthilfe-lichtenberg.de | Tel   030  962 10 33

Seminarreihe: Selbsthilfegruppen leiten

1   Meine Rolle als Gruppenleitung
Donnerstag                   5. Oktober 2017       18.00 - 21.00 Uhr
2   Mein Handwerkszeug in der Gruppenleitung
Donnerstag                   19. Oktober 2017      18.00 - 21.00 Uhr
3   Konflikte in der Gruppe
Donnerstag                   9. November 2017    18.00 - 21.00 Uhr
4   Spagat zwischen Leitung und eigener Betroffenheit
Donnerstag                  23. November 2017   18.00 - 21.00 Uhr

Ort Selbsthilfekontaktstelle Synapse-Lichtenberg | Schulze-Boysen-Str. 38, 10365 Berlin

Auch in der Selbsthilfe gibt es viele Gruppen, die von einzelnen Mitgliedern geleitet werden. Was bedeutet es, eine Selbsthilfegruppe zu leiten? Diese Fortbildungsreihe besteht aus drei Bausteinen und wendet sich an Mitglieder von Selbsthilfegruppen, die sich als ausgewiesene oder „heimliche“ Leiterinnen bzw. Leiter ihrer Gruppe verstehen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten Anregungen, wie sie ihre Leitungsfunktion so wahrnehmen können, dass die Selbsthilfekräfte aller Beteiligten gestärkt und weiterentwickelt werden können. Wir arbeiten dazu mit unterschiedlichen Methoden wie Rollenspielen, Moderationstechniken, Phantasiereisen u.v.m.

Die aus vier Bausteinen bestehende Veranstaltungsreihe kann nur gesamt gebucht werden und kostet 24,00 €.   

Baustein 1:  Meine Rolle als Gruppenleitung

Gruppenleitung in einer Selbsthilfegruppe zu sein, ist eine verantwortungsvolle Aufgabe und kann eine besondere Herausforderung darstellen. Wir werden uns in diesem Baustein mit folgenden Fragen beschäftigen:

  • Was bedeutet Leitung in der Selbsthilfegruppe?
  • Welche Aufgaben sind damit verbunden?
  • Was ist in meiner Verantwortung, was ist Sache des einzelnen Gruppenmitgliedes bzw. der Gruppe?

Baustein 2:  Mein Handwerkszeug in der Gruppenleitung

Welche Instrumente sind für meine Arbeit als Gruppenleitung hilfreich? In diesem Baustein wollen wir uns mit Moderationstechniken, Gruppenregeln, Sitzungsabläufen und Konzepten beschäftigen, die sinnvoll sind, um die Arbeit in der Selbsthilfegruppe produktiver zu gestalten. Folgende Themen und Fragen stehen dabei im Mittelpunkt:

  • Sitzungsabläufe in der Gruppe - welche Konzepte haben sich hier bewährt?
  • Wo liegt der Unterschied zwischen Moderation und Leitung?
  • Moderation der Sitzung - wer ist dafür zuständig und welche Techniken sind hilfreich?
  • Regeln für die Gruppenarbeit - wann sind sie nützlich, wann sind sie eher störend

Baustein 3:  Konflikte in der Gruppe

Konflikte können in jeder Gruppe entstehen – bei gelungener Konfliktlösung fühlt sich die Gruppe nicht nur erleichtert, sondern auch bereichert und kann daran wachsen. In diesem Baustein werden wir uns damit beschäftigen, was überhaupt ein Konflikt ist, zu welchen typischen Gruppenkonflikten es kommen kann und welche konstruktiven Lösungsmöglichkeiten es gibt. Wir werden insbesondere die Rolle der Gruppenleitung in Konflikten beleuchten. Besondere Fragen dabei sind:

  • Welche Rolle habe ich als Gruppenleitung in Konflikten?
  • Was tue ich, wenn ich selbst in den Konflikt involviert bin?
  • Was passiert, wenn Konflikte eskalieren?
  • Wer kann helfen, gibt es so etwas wie Erste-Hilfe-Maßnahmen?

Baustein 4:  Spagat zwischen Leitung und eigener Betroffenheit

Wie gehe ich damit um, einerseits Betroffener mit eigenen Themen und eigenen Bedürfnissen an die Gruppe zu sein und andererseits das Gruppengeschehen zu gestalten bzw. Überblick zu behalten? Anhand der unterschiedlichen Erfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden wir in diesem Baustein die Spielräume ausloten, die bestehen, um beiden Aspekten gerecht zu werden. Besondere Fragen sind dabei:

  • Wie erkenne ich meine inneren Konflikte zwischen Leitung und eigener Betroffenheit?
  • Was kann ich tun, damit weder ich noch die Gruppe Schaden nehmen, wenn es mir einmal nicht so gut geht?

Leitung                           Petra Glasmeyer  und   Götz Liefert
Kosten                            24      für alle 4 Bausteine)
Anmeldung                   Tel   030   80 19 75 14  |   selbsthilfe.synapse@kiezspinne.de

Junge Selbsthilfe in gewachsenen Strukturen

Donnerstag      12. Oktober 2017       18.00 - 21.00 Uhr
Ort                 Selbsthilfe- Kontaktstelle Mitte  |  StadtRand gGmbH | Perleberger Str. 44, 10559 Berlin

Berlin ist eine „junge Stadt“. Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt senken Studenten und junge Menschen aus aller Welt den Altersschnitt deutlich. Auch in der Selbsthilfebewegung zeigt sich dies. Junge Gruppen bestehen zu über 60 Themen und in allen Bezirken der Stadt.
Zeitgleich kämpfen viele Gruppen und Organisationen mit Themen wie Überalterung und Generationenwechsel. Gruppenleiter, Vorstände und Aktive vermissen junge Menschen, die sich aktiv in die Arbeit mit einbringen und die Arbeit zum jeweiligen Thema auch für die nächste Generation weiterführen.
Warum fällt es so schwer, junge Menschen in der Gruppe / Organisation einzubinden?
Was macht uns attraktiv für junge Betroffene?
Wie können wir daran arbeiten, junge Menschen nicht nur auf unsere Arbeit aufmerksam zu machen, sondern es dann auch zu „ihrer“ Selbsthilfe werden zu lassen?
Die Fortbildung richtet sich an Gruppen und Organisationen, die aktiv an der Ergänzung ihrer Altersstruktur arbeiten möchten. Sie richtet sich auch an junge Menschen, die sich gerne innerhalb einer bereits bestehenden Selbsthilfearbeit für ihre Altersgruppe engagieren möchten.
Diese Veranstaltung wird vom Arbeitskreis Fortbildung angeboten. Sie hat interaktiven Charakter, das Erfahrungswissen der Teilnehmenden wird eingebunden.

Donnerstag        12. Oktober 2017         18.00 - 21.00 Uhr
Ort                       Selbsthilfe- Kontaktstelle Mitte  |  StadtRand gGmbH | Perleberger Str. 44, 10559 Berlin
Leitung            Franziska Anna Leers, Birgit Sowade - Mitglieder des Projektteams Junge Selbsthilfe Berlin
Kosten              6   €
Anmeldung kontakt@stadtrand-berlin.de  |  Tel   030   394 63 64  

Strategien der Krankheitsbewältgung

Aktives Selbstmanagement

Mittwoch      15. Februar 2017      14 - 17 Uhr
SEKIS | Bismarckstr. 101 | 10625 Berlin

Lebensveränderungen und  chronische Erkrankung erfordern oft  neue Formen des aktiven Selbstmanagements. Das bedeutet seine persönlichen Wege und Strategien, sein Leben nach eignen Wünschen und Vorstellungen zu gestalten und gleichzeitig Herausforderungen z.B. einer Krankheit zu begegnen. Das Leben mit Erkrankungen oder Beeinträchtigungen erfordert häufig Veränderungen im Alltag für Betroffene und Angehörige, damit die Lebensqualität verbessert und eigenständige Wege gefunden werden können.
Wie es mit Hilfe gezielter Methoden (Werkzeuge) des Selbstmanagements gelingen kann, die  notwendigen Entscheidungen zu treffen und diese Schritt für Schritt in die Tat umzusetzen, möchten wir vorstellen und üben. Im Mittelpunkt soll  die Erstellung, erfolgreiche Anwendung und Umsetzung eines eigenen Handlungsplanes stehen.
Eingeladen sind alle, die ihre Lebensqualität verbessern möchten sowie Mut und Freude am Ausprobieren von neuem haben.

Mittwoch                      15. Februar 2017           14.00 - 17.00 Uhr
Leitung                         Ines Krahn
Ort                                 SEKIS Selbsthilfekontaktstelle für Charlottenburg-Wilmersdorf               Bismarckstraße 101   |   10625 Berlin
Kosten                           6 €
Anmeldung                   krahn@sekis-berlin   |   Tel     030   890285 38  

Aktives Selbstmanagement II

Mittwoch      21. November 2017      10.30 - 14.30 Uhr
SEKIS | Bismarckstr. 101 | 10625 Berlin

Lebensveränderungen und  chronische Erkrankung erfordern oft  neue Formen des aktiven Selbstmanagements. Das bedeutet, seine persönlichen Wege und Strategien zu kennen, sein Leben nach eignen Wünschen und Vorstellungen zu gestalten und gleichzeitig Herausforderungen z.B. einer Krankheit zu begegnen. Das Leben mit Erkrankungen oder Beeinträchtigungen erfordert häufig Veränderungen im Alltag für Betroffene und Angehörige, damit die Lebensqualität verbessert und eigenständige Wege gefunden werden können.

Wie es mit Hilfe gezielter Methoden (Werkzeuge) des Selbstmanagements gelingen kann, die  notwendigen Entscheidungen zu treffen und diese Schritt für Schritt in die Tat umzusetzen, möchten wir vorstellen und üben. Im Mittelpunkt soll  die Erstellung, erfolgreiche Anwendung und Umsetzung eines eigenen Handlungsplanes stehen.

Eingeladen sind alle, die ihre Lebensqualität verbessern möchten sowie Mut und Freude am Ausprobieren von neuem haben. 

Leitung                             Ines Krahn
Kosten                              6 €
Anmeldung                   krahn@sekis-berlin   |                 Tel     030   890285 38

 

Mitsprache und Beteiligung

Patientenbeteiligung im Gesundheitswesen

Donnerstag,    13. April 2017           14.00 - 16.00 Uhr
SEKIS | Bismarckstr. 101  | 10625 Berlin

 

Patienten haben, wenn sie sich in Selbsthilfe- oder Patientenverbänden organisieren, die Möglichkeit in Gremien des Gesundheitswesens mitzuarbeiten und sich zu beteiligen. Seit dem Jahr 2004 räumt der Gesetzgeber den maßgeblichen Organisationen zur Vertretung der Patienten formale Beteiligungs- und Mitspracherechte auf Bundes- und Länderebene ein.

Damit haben endlich diejenigen eine Stimme im Gesundheitssystem, die eigentlich im Mittelpunkt stehen sollten: Patientinnen und Patienten. Damit wurden Forderungen vieler Selbsthilfeorganisationen aufgegriffen, nicht nur die individuellen Patientenrechte zu stärken, sondern auch Partizipationsmöglichkeiten einzuräumen.

Die wichtigste Möglichkeit der Beteiligung zur Patientenvertretung ist sicher die im Gemeinsamen Bundesausschuss, dem höchsten Gremium der Selbstverwaltung von Krankenkassen und Ärzten, in dem nahezu alle rechtlich und finanziell bedeutsamen Umsetzungen von Gesetzen zur Gesundheitsversorgung  diskutiert und als verbindliche Richtlinien beschlossen werden.

Um Aktive in Selbsthilfegruppen zu motivieren, sich in der Patientenbeteiligung zu engagieren, möchten wir folgende Themen vertiefen:

  • Rechtliche Grundlagen
  • Wer kann mitarbeiten?
  • Patienten-Verbände
  • Koordination der Beteiligung
  • Wo kann man mitarbeiten?

Donnerstag  13.   April 2017          14.00 - 16.00 Uhr
Ort                  SEKIS | Bismarckstr.101 | 10625 Berlin
Leitung          Ursula Helms - NOKOS - Patientenvertreterin im Gemeinsamen Bundesausschuss
Kosten           keine
Anmeldung    sekis@sekis-berlin.de  | Tel  030  890 285 33  

Wie funktioniert das Deutsche Gesundheitswesen

Donnerstag    30. November 2017  15.00 - 18.00 Uhr
Ort:        SEKIS | Bismarckstr.101 | 10625 Berlin

Selbsthilfeorganisationen sind gefragte Partner wenn es um die Weiterentwicklung der gesundheitlichen Versorgung geht. Sie sollen die Sicht der Betroffenen, der Nutzerinnen und Nutzer von gesundheitlichen Leistungen und derjenigen einbringen, die Hilfe benötigen. Selbsthilfeorganisationen fordern diese Partizipation auch zunehmend ein. Sie werden vom Gesetzgeber in dieser Rolle auch zunehmend eingebunden.

Um aber aktiv mitarbeiten, mit beraten und entscheiden zu können, brauchen die Aktiven aus den Selbsthilfegruppen einen Einblick in die Art und Weise, wie die Entscheidungen zustande kommen, wer was regelt und wo ggf. die eigenen Anliegen einbracht werden können:

  • Was bedeute Selbstverwaltung im Gesundheitswesen?
  • Welche Rolle haben Berufs- und Standesverbände, z.B. Kassenärztliche Vereinigungen oder Ärztekammern?
  • Wer entscheidet über die Arztsitze in einem Land?
  • Wie funktioniert das Zusammenspiel von Krankenkassen und Leistungsanbietern?

Mit Selbsthilfeorganisationen, Patientenvertreter/innen aus Verbänden und Mitarbeiter/innen aus gesundheitspolitischen Organisationen wollen wir Fragen aufgreifen, die Aktive in Selbsthilfe für ihre Arbeit brauchen.

Leitung:    Katrin Ulmer -  Büroleitung Patientenbeauftragte für Berlin
Kosten:     keine
Anmeldung   Mail             sekis@sekis-berlin.de     |    Tel    030   890 28 537

 

Organisationsentwicklung für die Selbsthilfe

Selbsthilfe und Sozialrecht

Donnerstag,    9. März 2017           16.00 - 18.00 Uhr
SEKIS | Bismarckstr. 101  | 10625 Berlin

Viele chronisch Kranke oder behinderte Menschen haben nicht genügend Wissen zur Einstufung als Schwerbehinderte. Für Mitglieder in Selbsthilfegruppen sollen in diesem Seminar Fragen besprochen werden, die in Gruppen immer wieder auf der Tagesordnung stehen.

Es geht um folgende Themenfelder:

  • Schwerbehinderung: Fragen zur Antragstellung
  • Widerspruchsverfahren
  • Gleichstellungsantrag
  • Wiedereingliederung in das Arbeitsleben
  • Verschlimmerungsantrag beim Versorgungsamt
  • Klage beim Sozialgericht

An Hand von Beispielen der Teilnehmenden können praxisnah Grundlagen zur sozialen Absicherung bei Krankheit und Behinderung erörtert werden.

 

 

Donnerstag        9. März 2017      16.00 - 18.00 Uhr
Ort                    SEKIS   Selbsthilfe-Kontakt– und Informationsstelle | Bismarckstr. 101 | 10625 Berlin
Referentin       Hannelore Rohde-Käsling
Kosten           6 €
Anmeldung                  Mail     sekis@sekis-berlin.de  

Vereinsarbeit - Eine Herausforderung für Ehrenamtliche

Samstag,    11. März 2017           11.00 - 17.00 Uhr
KIS Pankow | Schönholzerstr. 10 |  13187 Berlin

Die Arbeit in Vereinen und Regionalgruppen von Selbsthilfe-Organisationen wird in der Regel von Ehrenamtlichen organisiert. Die vielfältigen Aufgaben stellen hohe Ansprüche an die Akteure.

  • Welche Anforderungen sind mit dieser Aufgabe verbunden?
  • Wie gehen die Vorsitzenden  und Vereinsmitglieder mit der Verantwortung um?
  • Wie und wodurch können sich die Aktiven entlasten?

In dieser Veranstaltung wollen wir uns mit diesen Fragen (Themen) auseinander setzen und Anregungen für mögliche Lösungsschritte gemeinsam erarbeiten. 
Diese Veranstaltung wird vom Arbeitskreis Fortbildung angeboten. Sie hat interaktiven Charakter, das Erfahrungswissen der Teilnehmenden wird eingebunden

 

Samstag  11. März 2017                 11.00 - 17.00 Uhr
Ort             KIS - Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe  Pankow
                   Schönholzer Str. 10   |  13187 Berlin
Leitung:      Katarina Schneider, KIS  und Sabine von Wegerer, Berliner Leberring e.V.
Kosten       12 €
Anmeldung   KIS | Tel   030  499 87 09 10  |  kis@hvd-bb.de

Onlinebasierte Angebote zur Selbsthilfeunterstützung - Datenschutz und Datensicherheit

Montag, 20. März 2017     14 - 17 Uhr
SEKIS | Bismarckstr. 101  | 10625 Berlin

Das Internet ist zum selbstverständlichen Alltagsbegleiter geworden.  Auch in der Selbsthilfe sind Homepages, Foren oder Chats eine übliche Form  der Kommunikation. Neu sind für viele Gruppen und  ihre Mitglieder jedoch die vielfältigen Möglichkeiten der sozialen Netzwerke wir facebook, google+ oder WhatsApp. Die schnellen und bequemen Formen des Austauschs von Informationen und der Vernetzung stellen jedoch sehr hohe Anforderungen an den verantwortlichen Umgang mit persönlichen Daten. In der Selbsthilfe geht es meist um sehr persönliche Daten. Informationen über soziale Probleme oder Gesundheitsfragen sind hochsensibel. Das Bewusstsein darüber, wie die neuen Kommunikationsformen mit diesen Daten, die über soziale Netzwerke meist sehr schnell ausgetauscht werden, von den Anbietern, Firmen oder Dritten genutzt und weitergegeben werden, ist jedoch in der Selbsthilfe noch nicht sehr weit verbreitet. Das Seminar will sehr praxis- und alltagsnah über die datenschutzrechtlichen und problematischen Seiten der kostenlosen und allseits verfügbaren „Hilfen“ und Plattformen infomieren. Es soll notwendiges Wissen vermittelt werden, das für einen souveränen Umgang mit ‚social Media‘ gerade für die Selbsthilfe notwendig ist.  

· Wie und wofür nutzt die Selbsthilfe das Internet
· Über verschieden Sichtweisen auf Internet-Foren
· Was sind cookies und was ist tracking?
· Wie weit reicht das tracking?
· Chancen und Risiken der Gesundheitsselbsthilfe im Netz
· Datenschutz in der Online-Selbsthilfe: rechtlich geboten – ethisch notwendig
· Hilfen für eine sichere Nutzung von Angeboten. 

 

Montag       20. März 2017 - 14.00 - 17.00 Uhr
Leitung       Miriam Walther  |  NAKOS
Ort            SEKIS - Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle
Bismarckstr. 101 | 10625 Berlin
Kosten          6 €
Anmeldung    Tel  030  890 285 33
oder per Mail   sekis@sekis-berlin.de

Impulse für die Öffentlichkeitsarbeit - Gezielt neue Mitglieder ansprechen

Dienstag,    21. März 2017    10.30 - 13.30 Uhr
SEKIS | Bismarckstr. 101  | 10625 Berlin

Viele Selbsthilfegruppen suchen neue Mitglieder, weil die Gruppe zu klein wird oder sie sich „verjüngen“ wollen.
Übliche Formen der Öffentlichkeitsarbeit kennen alle: Handzetteln, Faltblätter, Broschüren, Anzeigen, Einträge in Datenbanken, Internetauftritt, Tage der offenen Tür, Pressearbeit. Kreative Elemente und Vorgehensweisen können die effiziente Positionierung der Öffentlichkeitarbeit Ihrer Selbsthilfegruppe oder Selbsthilfeorganisation unterstützen.
Ansätze und mögliche Lösungen:

  • Warum wollen wir unsere Selbsthilfegruppe oder Selbsthilfeorganisation
    bekannt/-er machen?
  • Wen wollen wir mit unserer Werbung erreichen?
  • Wo und wie wollen wir uns in der Öffentlichkeit präsentieren?
  • Wann ist ein guter Zeitpunkt für die Bewerbung?
  • Wen können wir als Unterstützer und Partner gewinnen?
  • Einsatz   kreativer  Methoden
  • Auftritt im Internet oder sozialen Netzwerken
  • Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen vielfältige Beispiele und
    Öffentlichkeitsmaßnahmen für praktische Umsetzungsideen.

Dienstag                          21. März   2017               10.30 - 13.30 Uhr
Leitung                             Ines Krahn  und  Wolfgang Hardt
Ort                                     SEKIS - Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle, Bismarckstr. 101 | 10625 Berlin
Kosten:                             6 €
Anmeldung                     Tel                030  890 285 38
oder per Mail                  krahn@sekis-berlin.de

Veranstaltugen planen

Dienstag  12. September 2017   18.00 - 21.00 Uhr
Ort Selbsthilfezentrum Neukölln-Nord |  genaue Adresse bitte erfragen

Manche Leiter oder Aktive möchten für ihre Selbsthilfegruppe oder Organisation eine Veranstaltung planen und Referenten einladen. Was muss dabei in welcher Reihenfolge von der Idee bis zur Durchführung beachtet und organisiert werden? Viele Fragen ergeben sich dabei, zumal nicht jeder Erfahrung auf diesem Gebiet hat. In dieser Fortbildung erarbeiten wir uns eine fiktive Veranstaltung und werden uns mit folgenden Aspekten beschäftigen:

  • Was brauche ich an Räumen, Equipment, Finanzen und anderen Dingen?
  • Welche Reihenfolge muss ich bei der Planung beachten?
  • Projekte mit den Krankenkassen, was muss ich hier berücksichtigen?
  • Was ist bei der Absprache mit den Referent*innen wichtig?
  • Wie schaffe ich eine gute Aufgabenverteilung in der Gruppe?  

Diese Veranstaltung wird vom Arbeitskreis Fortbildung angeboten. Sie hat interaktiven Charakter, das Erfahrungswissen der Teilnehmenden wird eingebunden.  

Leitung                             Sabine von Wegerer  und    Jens Erik Geißler
Kosten                              6  
Anmeldung                   info@selbsthilfe-neukoelln.de | Tel   030    681 60 64

Förderung der Selbsthilfe durch Krankenkassen nach § 20h SGB V

Montag   9. Oktober 2017   15.00 - 18.00 Uhr
Ort           SEKIS | Bismarckstr.101 | 10625 Berlin

Regelungen der Förderung nach § 20h SGB V Der Gesetzgeber gibt den gesetzlichen Krankenkassen vor, Selbsthilfe im Gesundheitsbereich zu fördern. Krankenkassen und Krankenkassenverbände sind verpflichtet, Selbsthilfegruppen, Selbsthilfeorganisationen und Selbsthilfe-Kontaktstellen zu fördern. Gefördert werden sie, wenn sie sich die gesundheitliche Prävention oder Rehabilitation von Versicherten zum Ziel gesetzt haben und sich zu einem Thema treffen, das im Verzeichnis der anerkannten Krankheiten für die Selbsthilfeförderung aufgeführt ist. Selbsthilfe-Kontaktstellen müssen für eine Förderung ihrer gesundheitsbezogenen Arbeit themenbereichs- und indikationsgruppenübergreifend tätig sein. Neben den beiden Förderbereichen „Kassenübergreifende Gemeinschaftsförderung“ und „Kassenindividuelle Projektförderung“ gibt es noch die verschiedenen Förderebenen. Wir wollen uns einen Überblick verschaffen über die gesetzlichen Grundlagen, die Leitsätze der Krankenkassen, über die Antragsfristen, die Antragsunterlagen, die Förderformen und die Nachweisführung.    

Leitung                          Detlef Fronhöfer - AOK Nordost
Kosten                           keine
Anmeldung                   Mail  sekis@sekis-berlin.de  |   Tel   030 890 285 33

Kreative Potentiale nutzen

Humor in der Selbsthilfe

Samstag 22. April 2017   10.00 - 16.00 Uhr
SHZ Reinickendorf | Eichhorster Weg 32 | 13435 Berlin

Humor ist eine der wichtigsten Schätze und Ressourcen, die das Leben für uns bereitstellt. Denn Lachen ist älter als die menschliche Sprache und entspringt unserem Urinstinkt für Gemeinsamkeit. Welche Rolle kann nun aber Humor und Fröhlichkeit in der Selbsthilfe spielen? Wie passen die Auseinandersetzungen mit dem Ernst des Lebens und dem Sinn für Heiterkeit zusammen? Dem wollen wir in dieser Fortbildung nachgehen. Die Wiederentdeckung von Humor und Lebensfreude auch in schwierigsten Lebenslagen, kann der Gruppe und jedem einzelnen Mitglied Flügel verleihen. Wie das in Selbsthilfegruppen gelingt und was sie dafür brauchen, werden wir in dieser Fortbildung erkunden. Dabei wollen wir uns mit folgenden Themen und Fragen beschäftigen:

  • Welchen Raum nimmt Witz und Frohsinn in unserer Gruppenarbeit ein und welchen Raum können oder wollen wir ihm geben?
  • Wie gehen wir damit um, wenn es in der Gruppe unterschiedliche Vorstellungen darüber gibt, wann Humor angebracht ist?
  • Wann und worüber kann man lachen, ohne uns oder Andere zu verletzen oder auszugrenzen?
  • Welches Potential können wir mit Humor in der Selbsthilfe wecken und wie stellen wir das am besten an?


Samstag 22. April2017   10.00 - 16.00 Uhr
Ort Selbsthilfe- und Stadtteilzentrum Reinickendorf | Eichhorster Weg 32 | 13435 Berlin
Leitung Sabine von Wegerer | Jens Erik Geißler
Kosten 12 €
Anmeldung Tel 030 416 48 42

Drum-Circle - Lust auf Trommeln

Montag     8. Mai  2017    16.00 - 19.00 Uhr
Ort  Kita Teltower Rübchen, Musikraum, UG, Hohenzollernstr. 4-6, 14163 Berlin-Zehlendorf

Trommeln für Gesundheit und Wohlbefinden Ein Konzept zur Burnout-Prophylaxe aber auch für Menschen in einer Lebenskrise oder Depression. Selbsthilfegruppen leben von Kreativität und neuen Impulsen. Trommeln in der Gruppe etabliert sich und sportwissenschaftliche Fakultäten untersuchen die positiven Auswirkungen des Trommelns. Warum? Trommeln tut gut, macht Spaß, setzt Kreativität frei und bringt verbrauchte Energien sofort zurück!   An diesem Nachmittag gehen wir folgenden Fragen nach:

  • Habe ich überhaupt Rhythmus und kann ich Trommeln?
  • Wie spiele ich auf den unterschiedlichen Instrumenten?
  • Wie ist das, wenn eine Gruppe vom Chaos zum Rhythmus findet – was macht den Unterschied?
  • Was ist ein Beat, ein Groove, ein Rhythmus?
  • Wie kann ich einen Drum Circle in meine Selbsthilfegruppe integrieren?  

Natürlich trommeln wir an diesem Nachmittag auch selber ganz viel. Instrumente werden ausreichend zur Verfügung gestellt. Die Zahl der möglichen Teilnehmenden ist auf 12 begrenzt. Bitte verbindlich anmelden.

Leitung     Ricarda Raabe - SH Kontaktstelle  Charlottenburg-Wilmersdorf
Kosten       6 €
Anmeldung     raabe@sekis-berlin.de   |   Tel    030    890 285 38

Selbsthilfe und Migration

Themenreihe: Selbsthilfe und Migration

1 Wie die Gruppe zur Gruppe wird
Freitag      21. April 2017                  16.00 - 19.00 Uhr

2  Meine Rolle in der Begleitung einer Selbsthilfegruppe
Freitag      21. April 2017     16.00 - 19.00 Uhr

Ort  Selbsthilfezentrum Neukölln |  Löwensteinring 13 a  | 12353 Berlin

Wie unterschiedliche Persönlichkeiten in der Gruppe sich gut verstehen lernen
Freitag      22. September 2017 16.00 - 19.00 Uhr
Ort  Selbsthilfezentrum Neukölln Nord  |  Herzbergstraße 22 | 12055 Berlin

4 Selbsthilfegruppen in die Selbstständigkeit begleiten
Donnerstag 16. November 2017        18.00 - 21.00 Uhr
Ort   Selbsthilfe-Kontaktstelle Mitte  |   Perleberger Str. 44  | 10559 Berlin

Selbsthilfe ist ein „westliches“ Modell. Es beschreibt die selbstorganisierten Treffen einer Gruppe von Menschen, die ein gemeinsames Erleben verbindet. Oft ist es eine Erkrankung, eine einschneidende Erfahrung oder der Wunsch, ein gemeinsames Problem auch gemeinsam zu besprechen. Professionelle, ob Ärzt*innen, Therapeut*innen oder Sozialarbeiter*innen sind nur als Gäste gern gesehen.
In vielen Ländern ist dieses Modell der Selbstorganisation nicht bekannt. Meist gibt es nicht einmal ein Wort für diese Form der Zusammenarbeit Gleichbetroffener.
Dennoch gibt es eine Vielzahl von Gruppen von, für und mit Migrantinnen und Migranten.
Immer mehr Gruppen in Berlin ist der Schritt zur Integration bereits gelungen. Regelmäßig treffen sich muttersprachliche Gruppen zu unterschiedlichsten Themen in ganz Berlin. Ihre Fragen zur guten Gestaltung der Gruppentreffen sind denen deutschsprachiger Selbsthilfegruppen oft sehr ähnlich. Der Hintergrund ihrer Erfahrungen unterscheidet die aufkommenden Fragen dennoch an manchen Stellen von den Erfahrungen deutschsprachiger Gruppen. Es tauchen andere Fragen, andere Schwierigkeiten auf.
Auf diesem Hintergrund bietet die untenstehende Reihe vier Fortbildungsmodule an. Sie bearbeiten grundlegende Fragen der Selbsthilfegruppenarbeit und richten sich gezielt an interessierte und engagierte Menschen mit Migrationshintergrund oder solche, die mit
diesen arbeiten. Neben der fachlichen Fortbildung soll es damit möglich werden, die
auftretenden Fragen auf dem gemeinsamen Hintergrund der Migrationserfahrung und der verschiedenen Formen der Zusammenarbeit zu bedenken .

Die Module sind einzeln buchbar.  Teilnehmer*innen, die die gesamte Reihe belegen erhalten am Ende der Fortbildungsreihe ein Zertifikat.

 

 

1     Zusammen sind wir stark - Wie die Gruppe zur Gruppe wird

Zehn Menschen in einem Raum sind noch keine Gruppe. Um wirklich gut zusammen zu finden, braucht jede Gruppe Zeit und tatsächlich auch manches an Arbeit.

Was ist uns zusammen wichtig? Was möchten wir hier nicht haben? Wer packt wo mit an und was gibt es überhaupt zu tun, damit wir uns alle wohlfühlen? Das alles mit einer bunten Mischung an Persönlichkeiten zu regeln, braucht manchmal viel Geduld.

Diese Fortbildung will untersuchen, was eine Gruppe ausmacht und was sie gut zusammenwachsen lässt. Wir lernen, dass eine Gruppe in unterschiedlichen Zeiten unterschiedliche Phasen durchläuft – und damit auch unterschiedliche Unterstützung braucht. Wir erfahren, was das besondere einer Selbsthilfegruppe ausmacht und lernen einige der Strukturen und Spielregeln kennen, die andere Gruppen für sich als Hilfe entdeckt haben. Eine Fortbildung die lehrt, was Gruppen stark macht.

 

 

2     Ich und meine Gruppe - Meine Rolle in der Begleitung einer Selbsthilfegruppe

Wer gerne eine Gruppe begleiten oder leiten möchte, hat meist auch Ideen, warum. Vielleicht möchte man die eigenen guten Erfahrungen weitergeben – oder anderen schlechte Erfahrungen ersparen. Vielleicht hat man Spaß daran, Verantwortung zu übernehmen oder man möchte einfach einen guten Ort für das eigene Thema schaffen.
Selbsthilfegruppen sind Orte, in denen bestenfalls alle etwas hineingeben und auch alle für sich selbst profitieren.

  • Was bedeutet das, wenn es um meine Rolle in der Gruppe geht?
  • Was möchte ich hineingeben, was nicht? Sind wir eine Gruppe mit einer klaren Leitung?
  • Oder mehreren? Oder gar keiner?

In dieser Fortbildung beschäftigen wir uns mit unterschiedlichen Leitungsmodellen in Selbsthilfegruppen. Gemeinsam wollen wir herausfinden, was davon zu unserer Persönlichkeit - und der Persönlichkeit der Gruppe -  passt.
Wir lernen die Haltung der Moderation von Gruppen kennen. Wir verstehen, was sie von der Haltung einer verantwortlichen Leitung unterscheidet und welche Wirkung beide Modelle in einer Gruppe haben. Schließlich versuchen wir, das jeweils für uns passende Mischungsverhältnis zu finden.
Eine Fortbildung für alle, die verstehen möchten, wie ihre Begleitung in der Gruppe wirkt.

 

 

3     Wenn Sokrates auf Aysel trifft - Wie unterschiedliche Persönlichkeiten in der Gruppe sich gut    verstehen lernen

Viele Gruppen treffen sich zum Austausch in einer Muttersprache. Manche bieten Platz für Menschen unterschiedlicher Sprachen. Immer aber treffen eine Menge unterschiedlicher Persönlichkeiten und Lebensweisen zusammen – selbst wenn alle aus einem Land stammen. Temperament, Alter, Geschlecht oder einfach der persönliche Geschmack bieten in Gruppen viel Stoff um irritiert und manchmal ärgerlich zu sein.
Wie schaffen wir es, in der Gruppe mit unseren Unterschieden umzugehen?
Was hilft uns, gut miteinander reden zu können, um wirklich voneinander zu lernen?
Thema dieser Fortbildung ist die Kommunikation in der Gruppe. Wir lernen, wie unsere
Gespräche häufig funktionieren und was wir tun können, um uns besser gegenseitig zu
verstehen. Wir hören von Tricks in der Kommunikation, die Gruppen entdeckt haben um ihre Gespräche in guter Atmosphäre halten zu können. Schließlich probieren wir uns selber aus. Im Reden und (zu-)hören, im Moderieren und Verstehen.

 

 

4     Erst Krabbeln, dann Laufen … -               Selbsthilfegruppen in die Selbstständigkeit begleiten

Viele Gruppen sind gerne begleitet. Es schafft Sicherheit, wenn man weiß, wer da sein wird und wer sich kümmert. Es ist gut, jemanden anschauen zu können, wenn es schwierig wird. Jemand, der sich auskennt und auf den oder die Verlass ist.
Die Idee in Selbsthilfegruppen ist es, dass alle Verantwortung tragen. Für sich, die eigenen Wünsche in der Gruppe und auch für die Gruppe als Ganzes. Die Gruppe ist mehr als alle Wünsche und Erwartungen.
Die beste Leitung/Begleitung ist die, die sich überflüssig macht. Denn eine eigenständige Gruppe ist eine starke Gruppe. Die Mitglieder passen aufeinander und auf das Gelingen der gemeinsamen Zeit auf. Selbst wenn mal keine Leitung da ist. Aber wie ist das zu schaffen?
Wir wollen in dieser Fortbildung Möglichkeiten und Methoden zusammentragen, die Gruppen darin bestärken, sich gemeinsam selbst zu organisieren. Wir erfahren, was zu tun und worauf zu achten ist, damit viele in die gemeinsame Verantwortung gehen.
Eine Fortbildung, um aus einer begleiteten Gruppe eine „echte“ Selbsthilfegruppe werden zu lassen.

 

1     Zusammen sind wir stark - Wie die Gruppe zur Gruppe wird
Freitag   21. April 2017                  16.00 - 19.00 Uhr
Ort                                        Selbsthilfezentrum Neukölln | Löwensteinring 13 a  | 12353 Berlin
Leitung                             Team des AK Migration und Selbsthilfe Berlin
Kosten                              6 €
Anmeldung                   info@selbsthilfe-neukoelln.de | Tel  30   6816064

2   Ich und meine Gruppe - Meine Rolle in der Begleitung einer Selbsthilfegruppe
Freitag  21. April 2017      16.00 - 19.00 Uhr
Ort    Selbsthilfezentrum Neukölln |  Löwensteinring 13 a  | 12353 Berlin
Leitung                             Team des AK Migration und Selbsthilfe Berlin
Kosten                              6 €
Anmeldung                   info@selbsthilfe-neukoelln.de | Tel  30   6816064

3   Wenn Sokrates auf Aysel trifft - Wie unterschiedliche Persönlichkeiten in der Gruppe sich gut verstehen lernen
Freitag  22. September 2017 16.00 - 19.00 Uhr
Ort                                        Selbsthilfezentrum Neukölln Nord  | Herzbergstraße 22 | 12055 Berlin
Leitung                             Team des AK Migration und Selbsthilfe Berlin
Kosten                              6 €
Anmeldung                    info@selbsthilfe-neukoelln.de    |   Tel   030   6816064

4  Erst Krabbeln, dann Laufen … - Selbsthilfegruppen in die Selbstständigkeit begleiten
Donnerstag    16. November 2017        18.00 - 21.00 Uhr
Ort                                        Selbsthilfe-Kontaktstelle Mitte  |   Perleberger Str. 44  | 10559 Berlin
Leitung                             Team des AK Migration und Selbsthilfe Berlin
Kosten                              6 €
Anmeldung                   kontakt@stadtrand-berlin.de   |   Tel  030  3946364

Reflexion und Supervision

Supervision für Mitglieder in Selbsthilfegruppen

Montag,      13. März 2017             18 - 21 Uhr
Montag,       26. Juni 2017             18 - 21 Uhr
Donnerstag, 21. September 2017     18 - 21 Uhr
Donnerstag,   7. Dezember 2017      18 - 21 Uhr

Selbsthilfegruppen müssen häufig eine Vielzahl von Schwierigkeiten bewältigen. In der Supervisionsgruppe ist Raum für den Erfahrungsaustausch und die Erarbeitung von Lösungen für Probleme und Fragen aller Art. Das Angebot ist offen für alle, die ihre Fragen und Schwierigkeiten aus ihren Gruppen einbringen möchten und neugierig auf die Themen aus anderen Selbsthilfegruppen sind.Um den vielen Fragen und Themen in der Supervision gerecht zu werden, arbeiten wir mit unterschiedlichsten Methoden: neben dem Erfahrungsaustausch im Gespräch dienen uns anschauliche Instrumente wie Rollenspiele, um typische Situationen in Selbsthilfegruppen erfahrbar und nachvollziehbar zu machen.Diese Veranstaltung wird vom Arbeitskreis Fortbildung angeboten.Sie hat interaktiven Charakter, das Erfahrungswissen der Teilnehmenden wird eingebunden.  

Montag     13. März 2017 - 18.00 - 21.00 Uhr
Ort   KIS - Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe Pankow
Schönholzer Str. 10, 13187 Berlin
Anmeldung   kis@hvd-bb.de, Tel  030  499870910

Montag     26. Juni 2017 -  18.00 – 21.00 Uhr
Ort:  Eigeninitiative Selbsthilfezentrum Treptow-Köpenick
Genossenschaftsstr. 70, 12489 Berlin
Anmeldung      eigeninitiative@ajb-berlin.de, Tel  030  6310985

Donnerstag       21. September 2017  - 18.00 - 21.00 Uhr
Ort:   Selbsthilfetreffpunkt Siemensstadt, Wattstr. 13, 13629 Berlin
Anmeldung         shtsiemensstadt@casa-ev.de, Tel   030  3817057

Donnerstag     7. Dezember  2017 - 18.00 - 21.00 Uhr
Ort        Selbsthilfekontaktstelle im  Mittelhof e.V.    Steglitz-Zehlendorf
Königstr. 42/43     |   14163 Berlin
Anmeldung        selbsthilfe@mittelhof.org, Tel  030  80197514

Leitung     Götz Liefert

Kosten 6 € pro Treffen


Kooperation und Vernetzung

Ein starkes Netz

Dienstag    24. Oktober  2017     15.00 - 18.00 Uhr
Ort SEKIS - Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle |  Bismarckstr. 101 | 10625 Berlin

Potenziale von Netzwerken erkennen und nutzen

Die gute Zusammenarbeit wird von nahezu allen Akteuren als wichtige Bedingung für eine erfolgreiche Vernetzung genannt. Die gemeinsame Arbeit an Projekten schafft eine Vertrauensbasis, die zur Bildung von Netzwerken genutzt werden kann.  Eine wichtige Voraussetzung ist es voneinander zu wissen, bestehende Netzwerke sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Selbsthilfeorganisationen zu kennen.   Netzwerke schaffen Synergien, fördern das Lernen voneinander und erweitern die  Möglichkeiten der Selbsthilfearbeit.

Anhand von Beispielen wollen wir das „Netzwerken“ ergründen.  Eine gelungene Zusammenarbeit bringt einen Gewinn für alle Beteiligten und unterstützt Netzwerke, die tragen.

 

Leitung                            Ines Krahn    und   Wolfgang Hardt
Kosten                             6 €
Anmeldung                   Tel   030   890 285 38
oder per Mail                krahn@sekis-berlin.de 

 

Das vollständige Programmheft können Sie bei SEKIS bestellen oder hier als PDF herunterladen:

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Falls Sie das Programm zugeschickt bekommen möchten, schreiben Sie uns eine Mail an:

sekis@sekis-berlin.de